20 Jahre Geriatrische Reha im Klinikum Christophsbad

Im April 1998 eröffnete das Christophsbad die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin im lichtdurchfluteten Neubau am Park, dem sogenannte Haus 23, für 55 Patienten mit multiplen Alterserkrankungen. Das Landesgeriatriekonzept sah für jeden Landkreis eine Klinik für Geriatrische Rehabilitanden vor und der damalige Ärztliche Direktor, Priv.-Doz. Dr. med. Burkhard Krauß, hatte die Abteilung neu konzipiert und aufgebaut. Heute kümmern sich Ärzte, Neuropsychologen, Pflegekräfte, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten sowie Sozialarbeiter auf drei Stockwerken mit 95 Betten um die Rehabilitanden.

„Wir blicken mit Stolz sowie mit 10 Ärztinnen und Ärzten, 40 Pflegekräften, 15 Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, 8 Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, 7 Logopädinnen, 3 Mitarbeitern im Sozialdienst, 5 Ehrenamtlichen und vielen weiteren helfenden und begleitenden Händen auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück“, erklärt Dr. med. Christian Marburger, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin.

Zahlreichen Patienten konnte nach Schlaganfall, nach Arm- und Beinfrakturen, mit neuen Hüften und Knien, nach Herzinfarkten, großen Operationen oder Amputationen wieder auf die Beine und zurück zu einem selbständigen Leben in den eigenen vier Wänden geholfen werden. Kochen, Wäsche waschen, Tabletten richten: In der „Therapiewohnung“ wird unter ergotherapeutischer Anleitung ganz alltagspraktisch trainiert. Neueste Trainingsmöglichkeiten und Geräte, wie Laufband mit Fallschirmgurt, Krafttrainingsgeräte, aber auch eine Slackline und die Kletterwand werden unter physiotherapeutischer Einzelbetreuung erfolgreich eingesetzt. Zu den häufigsten Problemen zählen: Gangunsicherheit und Kraftverlust, Muskelschwund und „Frailty“-Syndrom – Gebrechlichkeit. Vielen Schlaganfall- oder Parkinsonerkrankten mit schwerer Schluckstörung verhilft das logopädisch geleitete Schlucktherapiezentrum durch tägliche Übungen wieder zu Lebensqualität durch genussreiches Essen. Vergleichsstudien und die jährliche Ergebnisqualitätsmessung belegen eindrücklich den funktionellen und gesundheitlichen Gewinn für die Rehabilitanden.


Mittlerweile haben nicht nur die Patienten und zuweisenden Kliniken, sondern auch die Krankenkassen den nachhaltigen Wert der geriatrischen Rehabilitation erkannt.

„Für die Zukunft wünschen und erwarten wir von den Krankenkassen noch mehr Unterstützung für vorbeugende Rehabilitationsmaßnahmen, um den Folgeerkrankungen von langsamem Kraftverlust, Stürzen, Gebrechlichkeit noch früher und nachhaltiger entgegenwirken zu können“, betont Dr. Marburger.

Nach 20 Jahren guter Zusammenarbeit lädt das Klinikum Christophsbad am Samstag, dem 21. April 2018, ab 9.30 Uhr bis 13 Uhr Kollegen zum Jubiläum ein, das mit dem 5. Fachtag Geriatrie im Herrensaal (Haus 11) gefeiert wird. Ob Schlaf oder Autofahren im Alter, Vernetzung von Ambulanz und Station oder Aufgaben der Geriatrischen Rehabilitation: Vier hochkarätige Vorträge behandeln aktuelle Ansätze der Geriatrie.

Über die Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG

Das Klinikum Christophsbad in Göppingen ist ein modernes Akutplankrankenhaus für Neurologie einschließlich regionaler Stroke Unit, Frührehabilitation und Schlaflabor, für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit einer über 165-jährigen Tradition. Es besteht, zusammen mit der geriatrischen Rehabilitationsklinik in Göppingen und der orthopädischen Rehaklinik Bad Boll, aus 8 Kliniken mit ambulanten, teil- und vollstationären Bereichen.
Angegliedert an das Klinikum ist das Christophsheim, ein spezialisiertes Wohnheim für psychisch sowie neurologisch kranke Erwachsene. Die vier Standorte des Unternehmens befinden sich in Göppingen, Geislingen und Bad Boll, sowie mit der Privat-Patienten-Klinik, dem Zentrum für psychische Gesundheit MentaCare, in Stuttgart. Die spezialisierte Klinikgruppe und das Christophsheim bilden mit über 960 Betten/Plätzen, das Dach für rund 1500 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert.

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Dr. med. Christian Marburger
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