Wie hängen Bluthochdruck und Rheuma zusammen?

Bei einem Informationsabend am 11. Mai im Klinikum Karlsruhe erklärt Klinikdirektor Prof. Dr. Martin Hausberg, warum Patientinnen und Patienten mit Rheuma häufig auch unter Hypertonie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Blutdruck messen zu lassen.

Rheuma-Betroffene haben deutlich häufiger Bluthochdruck als die Allgemeinbevölkerung. Warum das so ist, ist nicht abschließend erforscht. Zum Teil liegt es allerdings an Rheumamedikamenten wie „Kortison“, Leflunomid und Calcineurin-Inhibitoren, die zur Blutdrucksteigerung führen können.

Erwiesen ist zudem, dass Rheuma und unbehandelter Hypertonus das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen maßgeblich steigern. Daher benötigen Rheumapatientinnen und -patienten eine striktere Therapie ihrer kardiovaskulären Risikofaktoren, darunter insbesondere des Bluthochdrucks. Eine gute Vorsorge ist für Patientinnen und Patienten mit Rheuma ebenfalls von großer Bedeutung.

Beim Treffen der Selbsthilfegruppe Bluthochdruck am 11. Mai gibt Prof. Dr. Martin Hausberg, Direktor der Medizinischen Klinik I am Städtischen Klinikum Karlsruhe, einen Überblick, was heute über die Zusammenhänge zwischen Rheuma und Bluthochdruck bekannt ist und wie Betroffene reagieren sollten.

Zudem stellt die Deutschen Hochdruckliga ihre wertvolle Arbeit im Sinne der Patientinnen und Patienten vor und bietet vor Ort eine Messung des Blutdrucks an.

Der Informationsabend findet am Montag, 11. Mai, um 17 Uhr in der Bibliothek der Medizinischen Klinik I im zweiten Obergeschoss von Haus B (Raum B.367) des Klinikums Karlsruhe, Moltkestraße 90, statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Vorab ist keine Anmeldung erforderlich. Interessierte sind herzlich willkommen!

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