Bilder, die den Klinikaufenthalt erleichtern

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Franz-Lust-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat das Städtische Klinikum Karlsruhe sein Wimmelbuch „Mein Karlsruher Kinderkrankenhaus“ neu aufgelegt. Es bietet Patientinnen und Patienten im Kleinkind- und Vorschulalter spannende Einblicke in die Abläufe einer Kinderklinik und gibt die einzelnen Bereiche der Klinik mit Blick für das Detail wieder.

„Viele Kinder kommen zum ersten Mal in ein Krankenhaus. Sie kennen weder die Räumlichkeiten, noch die Untersuchungen, noch die Menschen vor Ort und haben deshalb möglicherweise Angst vor dem Aufenthalt“, betont Bettina Lisbach, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums. „Mit dem liebevoll gestalteten Wimmelbuch können die kleinen Patientinnen und Patienten alles spielerisch kennenlernen und sich gemeinsam mit ihren Eltern auf die Behandlung vorbereiten.“

Auf fünf bunten Doppelseiten begeben sich die Leserinnen und Leser auf eine Entdeckungstour durch die Karlsruher Kinderklinik. Sie sehen beispielsweise die Kindernotaufnahme, die Säuglingsstation, den Operationsbereich und den klinikeigenen Spielplatz. Auf jeder Seite wimmelt es von (real existierenden) Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, kleinen Patientinnen und Patienten sowie ihren Eltern und Angehörigen. Auch der Klinikclown Dodo und das Maskottchen des Kindernotarztwagens – Igel Erwin – begleiten die Kinder durch das Buch. Auf der Rückseite beschreibt Illustratorin Bianka Leonhard, die für die Neuauflage von Heiko Wrusch unterstützt wurde, viele Berufe rund um das Krankenhaus, die dann auch im Innenteil auftauchen.

„Kleine Patientinnen und Patienten werden in den Krankenzimmern verarztet, Gipsbeine werden angelegt und Fieber gemessen, ein Säugling ist auf die Welt gekommen und Jugendliche spielen Tischkicker“, zählt Klinikdirektor Prof. Joachim Kühr einige der abgebildeten Szenen auf. Ihm ist es wichtig, in der besonderen Situation im Krankenhaus durch einen ruhigen und freundlichen Umgang Vertrauen zu schaffen und Ängste abzubauen. Auch nach dem Krankenhaus-Aufenthalt trägt das Betrachten zusammen mit den Eltern zur seelischen Bewältigung des Erlebten bei.  „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr positive Rückmeldungen der Kinder und Eltern auf unser Wimmelbuch bekommen. Deshalb wollten wir zu unserem Jubiläum unbedingt eine Neuauflage realisieren.“

Familien, deren Kind stationär in der Kinderklinik aufgenommen wird, erhalten das Wimmelbuch kostenlos. Es wurde mitfinanziert von verschiedenen Fördervereinen, die dem Klinikum Karlsruhe seit Jahren wichtige Anschaffungen ermöglichen. „Wir sind dem Förderverein für krebskranke Kinder e.V., dem Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe e.V. (FUoKK) sowie dem Sonnenschein – Förderverein zur Unterstützung des Kinderkrankenhauses Karlsruhe e.V. sehr dankbar“, hebt Klinikdirektor Kühr hervor. „Sie waren sofort Feuer und Flamme für dieses schöne gemeinsame Projekt.“

Admira Knoll, Vorstand des FUOKK, ist von dem Ergebnis begeistert. „Gerade für die Patientinnen und Patienten auf der onkologischen Station hat das Wimmelbuch große Bedeutung. Sie sind oft über einen langen Zeitraum in der Klinik und können ihren Angehörigen und Freunden mit dem Buch zeigen, was sie während des Aufenthalts erlebt haben.“ Thomas Wolff, seit wenigen Wochen erster Vorstand des Fördervereins für krebskranke Kinder verspricht sich von dem Wimmelbuch, dass es den Kindern bei der Verarbeitung von Ängsten und Problemen, mit denen sie während des Krankenhausaufenthaltes konfrontiert waren, hilft. "Bilderbücher spielen im Leben der betroffenen Kinder eine sehr große Rolle. Dieses wunderschön gestaltete Buch ermuntert zum Träumen und hilft den Kindern, ihre Ängste zu überwinden." Für Sabrina Weißbach, Vorsitzende des Sonnenscheins, steht die Verbildlichung der vielen Menschen und Räume in einem Krankenhaus im Mittelpunkt. „In diesem Buch erhalten die Kinder einen Eindruck, was sich hinter den vielen Türen verbirgt und was für Aufgaben die verschiedenen Menschen haben.“

Bereits vor knapp 10 Jahren war in der Reihe „Bachems Wimmelbilder“ des J. P. Bachem Verlags die erste Ausgabe von „Mein Karlsruher Kinderkrankenhaus“ über die Franz Lust Kinderklinik erschienen. Die Kinderklinik im Städtischen Klinikum wurde im Jahr 1920 eröffnet.

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