Künftige Coronamaßnahmen: Fachverband fordert, Gesundheitsschutz und Kinderschutz nicht gegeneinander auszuspielen

Die Schutzmaßnahmen der vergangenen Wochen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind notwendig, bringen aber Risikofaktoren mit sich, die sich folgenschwer auf Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirken können. Deshalb appelliert die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) eindringlich an Bundesregierung, Landesregierungen und Kommunen, die erheblichen Belastungen der Familien zu berücksichtigen und Möglichkeiten der Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auszuweiten.

In einem Zwischenruf „Kinderschutz und Gesundheitsschutz jetzt weiter ausbauen!“ betont der Fachverband, dass es dringend notwendig sei, die Auswirkungen von Maßnahmen des Gesundheitsschutzes auf die Entwicklung von Kindern und den Kinderschutz zu bedenken und in die Strategieplanung zu Öffnungen von Kindertagesstätten und Schulen mit einzubeziehen. Dabei seien Gesundheitsschutz und Kinderschutz miteinander vereinbar und dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Nicht nur Kinder aus belasteten oder armen Familien brauchten ab sofort Betreuungsangebote und den Zugang zu Unterstützungsangeboten der Jugendhilfe. Auch Familien, bei denen die Eltern Homeoffice und Kinderbetreuung vereinbaren müssen und sich dabei berechtigte Zukunftssorgen machen, benötigten dringend Hilfen.


Der Verband fordert darüber hinaus, eine Ausweitung und bundesweite Vereinheitlichung der Kriterien für die Notbetreuung, die Bereitstellung eines Mindestmaßes an Schutzausrüstung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe, einen niederschwelligen Zugang zu sozialpädiatrischen und kinder- und jugendpsychiatrischen Angeboten des Gesundheitssystems sowie die „(Wieder-)Aufnahme und Stärkung von systemübergreifenden Netzwerkaktivitäten aller an Kinderschutzmaßnahmen beteiligten Akteur*innen“. Die Stellungnahme ist auf den Internetseiten des Verbandes www.dgsf.org veröffentlicht.

Direkter Link zum Zwischenruf der DGSF: „Kinderschutz und Gesundheitsschutz jetzt weiter ausbauen!“: https://www.dgsf.org/themen/stellungnahmen-1/kinderschutz-und-gesundheitsschutz-jetzt-weiter-ausbauen

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF)
Jakordenstraße 23
50668 Köln
Telefon: +49 (221) 613133
Telefax: +49 (221) 9772194
http://www.dgsf.org

Ansprechpartner:
Bernhard Schorn
GF
Telefon: +49 (221) 168860-11
Fax: +49 (221) 9772194
E-Mail: schorn@dgsf.org
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel