Medienstudenten der TU Ilmenau arbeiten mit Internationalem Roten Kreuz

Studenten der Technischen Universität Ilmenau erarbeiten in diesem Wintersemester für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) Konzepte zur Öffentlichkeitsarbeit. In einem Seminar zu internationaler PR entwickeln die Studenten des Masterstudiengangs Media and Communication Science Public Relations-Konzepte für die IKRK-Kampagne „Health Care in Danger“. Die Kampagne soll weltweit auf die zunehmende Bedrohung von Patienten, Ärzten und Pflegekräften in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam machen.

Das Seminar hat mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 angefangen, das erste Briefing mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes ist am 3. November. 25 Studentinnen und Studenten aus 13 Ländern, die sich auf fünf konkurrierende „Nachwuchs-PR-Agenturen“ aufteilen, entwickeln dann nicht nur Ideen für die IKRK-Kampagne, bis Januar erarbeiten sie ausgereifte, professionelle Kommunikationskonzepte. Aufbauend auf wissenschaftlichen Analysen, beschreibt ein solches PR-Konzept Ziele, Botschaften, Zielgruppen und Kommunikationsmaßnahmen, mit denen internationale Zielgruppen erreicht werden können. Zum Beispiel mit Hilfe von Social Media-Kampagnen sollen junge Menschen weltweit auf die zunehmenden Angriffe auf medizinisches Personal in Krisen- und Kriegsgebieten aufmerksam gemacht werden. Ob das Siegerkonzept vollständig oder teilweise umgesetzt wird, entscheidet das IKRK.

Für die Studenten ist das Seminar, das von Dr. Andreas Schwarz, seit diesem Jahr Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation, durchgeführt wird, beste Vorbereitung auf künftige Tätigkeiten in der zunehmend internationalisierten Kommunikationsbranche. Mit der Kooperation mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes setzt Dr. Schwarz neue Akzente in der Ilmenauer PR-Ausbildung: „Mit diesen Seminaren verknüpfen wir drei wesentliche Erfolgsfaktoren für eine Tätigkeit im heutigen Berufsfeld PR: Die Studenten arbeiten international, mit praxisrelevanten Problemen und auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.“


Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes leistet in über 80 Ländern der Erde Menschen, die von Konflikten und bewaffneter Gewalt betroffen sind, Hilfe. Auf seiner Webseite schreibt das IKRK: „Bei Ausbruch von Kampfhandlungen ist die Gesundheitsversorgung entscheidend. Gleichzeitig sind Gesundheitseinrichtungen gerade dann besonders anfällig für Angriffe. So wurden Ärzte und Krankenschwestern, Ambulanzfahrer und Sanitäter, Spitäler und Gesundheitszentren und sogar Verwundete und Kranke zu Zielen von Angriffen.“ Das 1863 gegründete IKRK beschäftigt 16.000 Personen und ist weltweit tätig. Es finanziert sich hauptsächlich aus freiwilligen Zuwendungen von Regierungen und Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

Informationen zum IKRK: www.icrc.org

Informationen zur Kampagne „Health Care in Danger“: www.healthcareindanger.org

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