„ZukunftsTour Jugend“ – Ministerpräsident Woidke besucht am 10. Juli den Universitätscampus Golm

Auf seiner „ZukunftsTour Jugend“ besucht der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, am 10. Juli 2017 die Universität Potsdam. Sein besonderes Interesse gilt an diesem Tag dem natur- und humanwissenschaftlich geprägten Campus in Golm, der zum stark wachsenden Wissenschaftspark Golm gehört. Der Präsident der Universität, Prof. Oliver Günther, Ph.D., wird den Ministerpräsidenten empfangen und gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Hochschulleitung auf seinem Rundgang begleiten. Geplant ist zudem eine Gesprächsrunde mit Studierenden.

Startpunkt ist das 2014 mit dem „Deutschen Hochschulbaupreis“ ausgezeichnete Informations-, Kommunikations- und Medien-Zentrum (IKMZ) der Universität. Auf fünf Etagen finden die Wissenschaftler und Studierenden hier mehr als 470 Arbeits- und Leseplätze. Das Haus beherbergt über 900.000 Bücher und andere Medien.

Im Anschluss besichtigt Ministerpräsident Woidke die Schülerlabore im Institut für Physik und Astronomie. Der Physikdidaktiker Prof. Dr. Andreas Borowski zeigt einige Experimente und erklärt, wie die Universität Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Naturwissenschaften begeistert und auf ein mögliches Studium vorbereitet. In seiner Funktion als Direktor des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung wird er hier auch Bezug zu den Lehramtsstudiengängen nehmen. Mehr zu den aktuellen Herausforderungen in Studium und Lehre erfährt Ministerpräsident Woidke im Gespräch mit dem dafür zuständigen Vizepräsidenten Prof. Dr. Andreas Musil.


Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, auf dem Dach des Instituts durch das Teleskop zu schauen. Zudem öffnet sich dort der Blick über den gesamten Wissenschaftspark mit seiner Vielzahl universitärer und außeruniversitärer Institute. Prof. Günther berichtet hier über die Weiterentwicklung des Standorts in der Forschung und im Wissens- und Technologietransfer. In den kommenden fünf Jahren erhält die Universität Potsdam aus dem Förderprogramm „Innovative Hochschule“ 6,8 Millionen Euro, um ihr Konzept des „Innovationscampus Golm“ umzusetzen.

Danach wird der Ministerpräsident das sogenannte Inklusionsgebäude besuchen. Es wurde 2015 für den Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Inklusion und Heterogenität“ errichtet. Auf 950 Quadratmetern Nutzfläche erhielten die Wissenschaftler verschiedene Arbeitsräume und ein Labor mit EEG-Kabine, Kraftmessplatte, Eye-Tracking und 3 D-Bewegungsanalysesystem. Für die Studierenden gibt es zwei große Seminarräume. Die Universität Potsdam stellt sich der Herausforderung, für den Aufbau einer inklusiven Schullandschaft in Brandenburg qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer auszubilden. Als eine der ersten Hochschulen bietet sie seit 2013 einen Lehramtsstudiengang für die Primarstufe mit Schwerpunkt Inklusionspädagogik an. Auch in alle anderen Lehramtsstudiengänge wurden inklusionspädagogische Studienanteile integriert.

Im Konferenzraum des Inklusionsgebäudes werden Prof. Andreas Musil und Studiendezernentin Dr. Sabina Bieber erläutern, mit welchen Maßnahmen die Universität die Studienorientierung brandenburgischer Schülerinnen und Schüler unterstützt. Danach unterhält sich Ministerpräsident Woidke mit Studierenden verschiedener Fächer über ihre Erfahrungen und die Studienbedingungen an der Universität Potsdam.

Zeit: 10.07.2017, 14.30 Uhr
Ort: Campus Golm, Karl-Liebknecht-Str. 24/25, 14476 Potsdam, IKMZ, Haus 18
Kontakt: Dr. Silke Engel, Sprecherin der Universität Potsdam
Telefon 0331 977-1496
E-Mail: silke.engel@uni-potsdam.de

 

Über Universität Potsdam

Mit 20.000 Studie­renden und sechs Fakultäten ist die 1991 gegründete Universität Potsdam die größte Hochschule Brandenburgs. Sie ist zugleich die einzige lehrerbildende Einrichtung des Landes. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Erdwissenschaften, der Funktionellen Ökologie und Evolutionsforschung, den Kognitionswissenschaften sowie in der Pflanzengenomforschung und Systembiologie. Die Universität ist eng vernetzt mit den Forschungseinrichtungen Potsdams und der Region. Ihre konsequente Internationalisierungsstrategie trägt dazu bei, den Wissenschaftsstandort Potsdam für Nachwuchskräfte aus dem In- und Ausland attraktiv zu machen. Potsdam Transfer, das universitäre Zentrum für Gründung und Innovation, Wissens- und Technologietransfer, sorgt dafür, Innovationen aus der Forschung in die Praxis zu überführen.

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