Oberbürgermeister Marcus König betont: „Kinderbetreuung hat für uns Priorität. Wir schaffen weiter qualitativ hochwertige Betreuungsplätze und bauen die Infrastruktur für Kinder nachhaltig aus. Hier entstehen Räume für Kinder, in denen sie sich wohlfühlen, etwas lernen und Gemeinschaft erleben werden.“ Die Kindertagesstätte bietet künftig 74 Plätze – 24 Krippen- und 50 Kindergartenplätze in je zwei Gruppen – und ersetzt damit die baufälligen Bestandsgebäude aus den Jahren 1926 und 1970.
„Mit der Kita an der Lortzingstraße schaffen wir dringend benötigte Betreuungsplätze in einem wachsenden Stadtteil – und wir tun dies mit hoher städtebaulicher Sensibilität“, betont Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. „Das Gebäude schließt an die historische Umgebung an und bietet eine hochwertige Spielfläche im Innenhof, die geschützt und zugleich sehr attraktiv gestaltet ist.“
Der kompakte Neubau fügt sich mit klarer Formensprache, Satteldach und fein abgestimmten Proportionen harmonisch in das denkmalgeprägte Ensemble ein. Gleichzeitig erfüllt er moderne Anforderungen an Barrierefreiheit, Sicherheit, Pädagogik und Energieeffizienz. Die hellen Gruppenräume orientieren sich zu einer rund 885 Quadratmeter großen Außenspielfläche, die mit einer Kletter- und Spielkombination, einer Nestschaukel, Matschtisch, Rutsche, Balancier-Elementen, Bobbycar-Bahn sowie begrünten Rückzugszonen vielfältige Möglichkeiten für Spaß und Bewegung bietet.
Sozialreferentin Elisabeth Ries hebt den Mehrwert für die Familien hervor: „Die neue Kita bietet nicht nur mehr Plätze, sondern auch hervorragende pädagogische Bedingungen. Barrierefreie Zugänge, moderne Funktionsräume und großzügige Außenspielflächen schaffen einen idealen Lern- und Lebensraum für die Kinder. Mit dieser Investition entlasten wir Familien in Eberhardshof und stärken die soziale Infrastruktur im Stadtteil.“
Der Neubau erfüllt die Kriterien eines klimapositiven Gebäudes und setzt mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage mit rund 24 Kilowatt Peak auf nachhaltige Technik. „Wir bauen hier eine Kita für die Stadt, die ökologisch, funktional und wirtschaftlich zukunftsfähig ist“, erklärt wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira. „Gleichzeitig nutzen wir das Grundstück optimal: Auf dem nördlich angrenzenden Teil entwickeln wir perspektivisch Wohnraum für Auszubildende, was den Standort zusätzlich belebt.“
Der Abbruch der bestehenden Gebäude ist bereits erfolgt. Der Rohbau startete im Dezember, ab Herbst 2026 folgt der Innenausbau, die Außenanlagen werden nach heutigem Stand der Planung bis Juni 2027 fertiggestellt sein. Die Inbetriebnahme der Kindertagesstätte ist für September 2027 vorgesehen.
Der Freistaat Bayern beteiligt sich an den Gesamtkosten mit einer Förderung von rund 2,1 Millionen Euro im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes. Darüber hinaus unterstützt der Bund das Projekt mit einem KfW-Zuschuss für den klimafreundlichen Neubau in Höhe von 67.350 Euro.
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