Heizungsindustrie: Neue Bundesregierung muss Wärmewende vorantreiben

Deutschland hat gewählt. Mit Blick auf die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen und die Regierungsbildung weist der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) auf die enorme Bedeutung des Wärme- und Gebäudesektors für das Erreichen der Klimaschutzziele hin. „Der Wärmemarkt ist der größte Energieverbrauchsektor Deutschlands. Entsprechend gilt es seitens der neuen Bundesregierung die Wärmewende weiter konsequent voranzutreiben und die enormen CO₂-Minderungspotenziale des Wärme- und Gebäudesektors zu heben“, sagt BDH-Präsident Uwe Glock. „Mit Blick auf die Klimaschutzziele 2030 gilt es jetzt, alle technologischen und energetischen Register zur CO₂-Reduktion im Wärmesektor zu ziehen“, so der Präsident weiter.

Breiter Mix von Maßnahmen für die Herausforderungen im Gebäudesektor

Der BDH weist darauf hin, dass in Deutschland noch immer mehr als jede zweite Heizungsanlage technisch veraltet ist. Zur Erreichung der Klimaschutzziele 2030 bedarf es daher dringend der kurzfristigen Verdopplung der Austauschrate. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Verband die letzte Woche vom Bund beschlossene Bereitstellung von zusätzlichen finanziellen Mitteln für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor. Das im Juli vorgelegte Sofortprogramm wird um weitere 5,7 Mrd. Euro aufgestockt. Zuletzt hatte die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für eine deutliche Belebung des Marktes gesorgt. Dies ist ein Beleg dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen in diese Maßnahme gefasst haben. Den eingeschlagenen Weg gilt es konsequent weiterzugehen und dabei die gesamten technologischen Lösungsoptionen den Verbraucherinnen und Verbraucher zur Verfügung zu stellen. Parallel dazu spricht sich der Verband für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien, eine nachhaltige Nutzung der Holzenergie und eine konsequente Defossilisierung des Energiemixes auf Basis von Wasserstoff sowie biogenen und synthetischen Energieträgern im Wärmemarkt aus. Hinzu können über die Sektorenkopplung von Strom, Wärme und Verkehr sowie der zunehmenden Digitalisierung des Wärmemarktes weitere Effizienzpotenziale gehoben werden. „Die deutsche Heizungsindustrie setzt bei der Umsetzung der Wärmewende auf die gesamte Breite der technologischen Lösungen und versucht damit, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebenssituationen der Verbraucher gerecht zu werden“, betont BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt. Dabei gilt es, soziale, wirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte, aber auch die Machbarkeit in der Umsetzung sowie die Effizienz des gesamten Energiesystems zu berücksichtigen, so Staudt weiter. In diesem Kontext steht der BDH als Ansprechpartner der neuen Bundesregierung zur Verfügung.  

Über Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH)

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärme-pumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2020 weltweit einen Umsatz von ca. 16,2 Mrd. Euro und beschäftigten rund 76.900 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

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