Öffnungsstrategie: Schnelltests müssen Öffnungen im Handwerk möglich machen

Nach und nach werden immer mehr Schnelltests angeboten – ob in Apotheken oder als sogenannte Laientests. Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) fordert, diese Schnelltests auch dafür zu nutzen, geschlossene oder nur eingeschränkt geöffnete Handwerksbetriebe und Bildungseinrichtungen weiter zu öffnen – in Kombination mit der bereits vom Verband vorgelegten, abgestuften Exitstrategie.

„In Österreich ist es bereits gang und gäbe – auch hier sollten wir Schnelltests nutzen, um die Wirtschaft wieder sukzessive hochzufahren. Zwar dürfen in der kommenden Woche Friseure wieder öffnen, aber viele weitere Handwerksbetriebe haben noch immer keine Öffnungsperspektive – Kosmetikstudios, Auto- oder Fliesenhandel sind nur einige Beispiele. Eine vorherige Terminvereinbarung in Verbindung mit Schnelltests ist aus unserer Sicht eine geeignete Möglichkeit, diese Betriebe kurzfristig wieder zu öffnen“, fordert Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.


Auch die Bildungsstätten des Handwerks können ihre Leistung im Moment nur sehr einschränkt anbieten, dabei sind sie ein zentraler Baustein in der Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Zwar sind erste vorsichtige Verbesserungen in der aktuellen Corona-Verordnung mittlerweile enthalten. Dies reiche jedoch bei Weitem nicht aus, so Reichhold weiter. „Wir sehen zunehmend, dass junge Menschen im gerade begonnenen ersten Lehrjahr aufgrund der beschränkten Unterrichtungsmöglichkeit frustriert sind. Die Bildungsstätten sind daher bereit, durch die Laien-Schnelltests eine umfassende Testung vor Ort personell selbstständig zu organisieren und auch zu finanzieren.“ Gleichzeitig müssten bei der geänderten Impfreihenfolge zwingend die Lehrkräfte der Bildungsstätten mit dem Lehrpersonal an allgemeinbildenden Schulen gleichgestellt werden. Damit wären die Voraussetzungen gegeben, um deutlich mehr Präsenzunterricht an den Bildungszentren anzubieten, als es bisher möglich ist.

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