Ausbildungsmarkt trotzt der Corona-Krise

Weiterhin mehr Stellen als Bewerber

„Erfreulicherweise setzen die Unternehmen in unserer Region auch im Corona-Jahr auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Dies ist besonders wichtig, da weniger Auszubildende langfristig weniger Fachkräfte bedeuten und der Arbeitsmarkt trotz aktueller Krise diese dringend benötigt“, resümiert Ingo Zenkner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, warnt aber auch: „Um in Zukunft wirtschaftlich gut aufgestellt zu sein, dürfen wir bei der betrieblichen Ausbildung nicht nachlassen. Wir brauchen eine engagierte Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen.“


Trotz der zufriedenstellenden Zahlen auf dem diesjährigen Ausbildungsmarkt ging die Corona-Pandemie nicht spurlos am Beratungsjahr 2019/2020 vorbei. Denn im März wurden von heute auf morgen die Schulen geschlossen und dadurch wurde auch der direkte Draht der Schülerinnen und Schüler zu den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Arbeitsagentur gekappt. Die Agentur für Arbeit reagierte jedoch umgehend auf die neue Situation: „Durch schnelle flexible Lösungen machten wir es möglich, dass die jungen Frauen und Männer ihre Fragen, Sorgen und Ängste rund um den Start ins Berufsleben bei der Berufsberatung loswerden konnten, denn per Telefonhotline und E-Mail war das Team durchgehend erreichbar“, so Zenkner.

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt

Im Beratungsjahr 2019/2020 ist die Zahl der Ausbildungsstellen gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insgesamt wurden dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt 6.556 betriebliche Ausbildungsstellen von den regionalen Unternehmen gemeldet, 812 weniger als im Vorjahr. 680 der gemeldeten Ausbildungsstellen blieben zum Beginn des Beratungsjahres unbesetzt, eine mehr als ein Jahr zuvor.

4.984 Bewerberinnen und Bewerber haben bei ihrer Ausbildungsplatzsuche die Berufsberatung und den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt eingeschaltet, 185 weniger als im Vorjahr. Obwohl die Berufsberatung allen ein Angebot unterbreiten konnte, hatten sich 107 Bewerberinnen und Bewerber zum Ende des Beratungsjahres noch nicht für eine Ausbildungsstelle oder Alternative entschieden.

Jugendliche, die noch keinen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz gefunden haben oder Kontakt zur Berufsberatung suchen, können sich unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 an die Agentur für Arbeit wenden und einen Beratungstermin vereinbaren.

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