Bilanz Maskenkontrolltag: Insgesamt wurden 123 Bußgeldverfahren eingeleitet

Bei gemeinsamen Schwerpunktkontrollen an den Bahnhöfen Siegburg und Troisdorf haben die Ordnungsämter der Städte Siegburg und Troisdorf, DB Sicherheit und die Bundespolizei gestern Nachmittag viele Verstöße gegen die Maskenpflicht auf Bahnhöfen und Bahnsteigen festgestellt. Am Bahnhof in Siegburg wurden bei den Kontrollen zwischen 15 und 19 Uhr 118 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen fehlender oder falsch aufgesetzter Mund-Nase-Bedeckungen geschrieben.

Am Bahnhof Troisdorf wurden zwischen 15 und 18 Uhr fünf Bußgeldverfahren wegen fehlender Masken eingeleitet. Zudem wurden 115 Personen mündlich verwarnt. Grundsätzlich stellten die Ordnungsamtsmitarbeiter in Troisdorf fest, dass eine Vielzahl der Personen die Masken ordnungsgemäß trugen und die mündlich verwarnten Personen aus Unwissenheit oder Unbedarftheit heraus die Masken nicht oder nicht richtig trugen.

Sowohl in den Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs als auch an Bahnhöfen, Bahnsteigen und Haltestellen müssen die Fahrgäste zum Schutz gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Der Verstoß gegen die Maskenpflicht wird mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro sanktioniert.


Die gemeinsame Aktion von Ordnungs- und Sicherheitskräften wurde koordiniert vom Nahverkehr Rheinland (NVR), dem Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Diesmal stand die Einhaltung der Maskenpflicht auf den Bahnsteigen im Vordergrund, da die Erfahrung der vergangenen Wochen gezeigt hat, dass sich die Fahrgäste in den Zügen zu größten Teilen an das Tragen der Mund-Nase-Bedeckungen halten. Auf den Bahnsteigen und in den Bahnhöfen werden die Masken jedoch von vielen Fahrgästen nicht getragen. Durch den Aktionstag sollte klargestellt und den Fahrgästen ins Bewusstsein gerufen werden, dass die Tragepflicht dort genauso besteht wie in den Zügen.

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