Äußerst positiver Jahresabschluss

Zum Jahresabschluss 2017 knallten beim südbadischen Handwerk regelrecht die Korken: In der vierteljährlichen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Freiburg meldeten die Betriebe neben einem gestiegenen Auftragsvolumen und Umsatzzuwächsen auch eine weiterhin hohe Auslastung. Der Konjunkturindikator der Handwerkskammer Freiburg, der den Saldo aus Geschäftslage und -erwartungen abbildet, liegt mit +73,4 Punkten weiterhin auf einem äußerst hohen Niveau. „Man kann ohne Abstriche sagen: Dem südbadischen Handwerk geht es gut“, resümiert Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg. „Der nicht zu deckende Fachkräftebedarf wird für unsere Betriebe allerdings langsam aber sicher zur Konjunkturbremse.“

Die südbadischen Handwerker sind daher in bester Stimmung: Weiterhin bewerten drei Viertel (74,4 Prozent) der befragten Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut. Der Anteil der Betriebe, die eine schlechte Geschäftslage melden, ist mit 3,9 Prozent noch einmal gesunken. Bei den Aussichten auf das erste Quartal 2018 zeigen sich die Handwerker im Kammerbezirk Freiburg noch optimistischer: Vier von fünf Betrieben (79,1 Prozent) erwarten einen guten Geschäftsverlauf, nur 2,9 Prozent bewerten ihre Geschäftsaussichten als schlecht.

Auftragsplus bei jedem vierten Betrieb


Im letzten Quartal 2017 füllten sich die Auftragsbücher des regionalen Handwerks weiter. Mehr als jedes vierte Unternehmen (27,8 Prozent) berichtete von einem Auftragsplus, während 16,9 Prozent der Betriebe weniger Aufträge verzeichneten.

Für das neue Jahr sind die Handwerker in Südbaden überwiegend optimistisch: 25,2 Prozent der Befragten erwartet im ersten Quartal 2018 eine Auftragssteigerung; 19,8 Prozent gehen von Auftragsrückgängen aus.

Alle Hände voll zu tun

In den letzten Monaten 2017 hatten die südbadischen Handwerker alle Hände voll zu tun: Mehr als zwei Drittel der Betriebe (67,5 Prozent) waren voll ausgelastet; darunter arbeiteten 11 Prozent sogar über ihrer eigentlichen Kapazitätsgrenze. Der Anteil der Befragten, der noch nennenswerte Kapazitäten meldete (unter 60 Prozent Auslastung), erreichte mit nur 3,3 Prozent einen neuen Tiefststand.

Deutliche Umsatzzuwächse

Der Auftragsanstieg bei sowieso schon hoher Auslastung machte sich in den letzten Monaten 2017 positiv bei den Umsätzen der südbadischen Handwerker bemerkbar. Deutlich mehr als jeder dritte Befragte (37,7 Prozent) meldete für das 4. Quartal 2017 ein Umsatzplus.

Für das Winterquartal 2018 erwarten die regionalen Handwerker saisonbedingt weniger Umsatzwachstum: 16,1 Prozent der Betriebe rechnen in den ersten Monaten des neuen Jahres mit steigenden Umsätzen.

Kein Zuwachs bei den Mitarbeitern

Beim Thema Mitarbeiter meldeten die südbadischen Betriebe im 4. Quartal 2017 Stagnation: Der Anteil der Betriebe, die gestiegene Beschäftigtenzahlen meldeten (11,2 Prozent), hielt sich mit dem Anteil der Betriebe mit Beschäftigtenabgängen (11,2 Prozent) exakt die Waage.

Vor dem Hintergrund anhaltend guter Konjunkturzahlen wird das Thema Fachkräftemangel immer drängender. Daher will die Handwerkskammer Freiburg dieses Thema bei ihren Betrieben genauer beleuchten und startet in diesen Tagen eine Umfrage. Die Antworten der Betriebe sollen nicht nur genauere Zahlen liefern, sondern der Kammer auch Infos darüber liefern, wo sie ihre Mitgliedsbetriebe passend unterstützen kann. Die neuen Beratungsangebote und die Umfrage werden im Rahmen der Personaloffensive „Handwerk 2025“ durchgeführt. Mehr Infos unter www.hwk-freiburg.de/handwerk2025.

Mehr zur Konjunktur im Bezirk der Handwerkskammer Freiburg finden Sie im Konjunkturbericht unter www.hwk-freiburg.de/konjunktur.

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