Handwerk integriert Flüchtlinge

Die Berufsorientierung für Flüchtlinge – eine Maßnahme gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – schließt mit einer erfolgreichen Bilanz für das Jahr 2017 ab. In der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe wurden im fast abgelaufenen Jahr 2017 drei Maßnahmen mit 41 Teilnehmern angeboten – 38 von ihnen schlossen die Berufsorientierung im Handwerk erfolgreich ab.

Die Teilnehmer der Berufsorientierungsmaßnahmen kommen aus VAB-Klassen (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse der beruflichen Schulen) und VKL-Klassen (Vorbereitungsklassen der allgemein bildenden Schulen). Sie sind zwei Wochen in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe und lernen dabei in der Regel drei Berufsfelder kennen. Erproben können sich die Flüchtlinge bei den Anlagenmechanikern, Bäcker/Konditoren, in der Elektrotechnik, bei den Fliesenlegern, Fotografen, als Maurer, Raumausstatter, Zahntechniker oder Zimmerer.
Die Maßnahme war im Jahr 2016 mit 10 Teilnehmern gestartet. Für das kommende Jahr 2018 kann die Handwerkskammer Karlsruhe in ihrer Bildungsakademie mit ihren Werkstätten und Ausbildern 80 Plätze für die Maßnahme anbieten.
Vor der zweiwöchigen Berufsorientierung ist eine Vorstellung des Projekts in der Schule unter Einbeziehung von Lehrern und Sozialarbeitern terminiert. Eine Kompetenzanalyse, die auf die Gruppe abgestimmt ist, hilft bei der Auswahl der zu belegenden Berufsfelder. Teilnehmer der Berufsorientierungsmaßnahme mit Potential und Bleibeperspektive werden im Rahmen des "Kümmererprojekts" – die Handwerkskammer Karlsruhe hat zwei Mitarbeiter, die die Flüchtlinge bei der Beschaffung von Praktikumsplätzen oder Ausbildungsstellen unterstützen – weiter begleitet. Die ersten Praktikumsstellen wurden bereits vergeben, auch Ausbildungsverträge mit Betrieben abgeschlossen.

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