Betriebsnachfolger im Handwerk dringend gesucht: So findet man sein passendes Match

Die Unternehmensnachfolge ist eines der Kernthemen im Handwerk dieser Tage. Der ZDH spricht von „mindestens 125.000 Familienbetrieben“, die in den kommenden fünf Jahren bundesweit in die Übergabesituation kommen. Im Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald sieht das nicht anders aus. Ein Blick auf die Altersstruktur der in der Handwerksrolle hinterlegten Betriebsinhaber verrät: Rund 22 Prozent der Chefs in den regionalen Unternehmen sind 60 plus. In Zahlen bedeutet dies: 1.235 Betriebsinhaber sind zwischen 61 und 65 Jahre alt (ein Anteil von 12,3 Prozent), 1.032 sind 66 Jahre oder älter (entspricht 10,3 Prozent). „Unsere Aufgabe als Kammer muss sein, Übergeber und Übernehmer so zu unterstützen, dass möglichst viele Betriebe eine Perspektive für die Zukunft haben“, sagt Hauptgeschäftsführer Jens Brandt.

Vom Suchen und Finden
Eine generelle Herausforderung liege darin, dass sich Nachfolger vielfach nicht mehr in der Familie finden lassen. „Beide Seiten müssen also erst mal voneinander erfahren“, so Präsident Klaus Hofmann. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Nachfolgeprojekt „Next Generation Handwerk“ setze mitunter hierbei an. Auch die Handwerkskammer in Mannheim ist angegliedert. Ein Teil des Projekts ist eine Matching-Plattform, über die sich beide Seiten besser finden können.

Veranstaltung am 19. März
Darüber hinaus gibt es Networking-Veranstaltungen, organisiert durch die Kammern. Die nächste in Mannheim findet am Donnerstag, 19. März 2026, von 15 bis 19 Uhr im 1000 Satellites, Glückssteinallee 25, statt. Unter dem Motto „It’s a match! – Von Meisterhand zu Meisterhand“ geht es genau um das Thema, Übergeber und Übernehmer zusammenzubringen. „Wir zeigen Beispiele für erfolgreiche Betriebsübergaben und erläutern, worauf es bei einer Nachfolge wirklich ankommt“, sagt Rolf Koch, Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer. Gleichzeitig biete die Veranstaltung den Rahmen, Gleichgesinnte und potenzielle Partner vor Ort zu treffen, sich zu vernetzen und Fragen zu platzieren. Bei einem Imbiss gebe es Raum für persönliche Gespräche und neue Kontakte.

Gefördert vom Ministerium
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Lebenswerk erhalten – Nachfolge Gestalten“ und des Projekts „Next Generation Handwerk“ satt. Es wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert.

Anmeldungen über den entsprechenden Termineintrag im Veranstaltungskalender auf www.hwk-mannheim.de/…. Beratungsanfragen an E-Mail: wirtschaftsfoerderung@hkw-mannheim.de.

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