„Man kann das Fördergeld für alles einsetzen, was mit dem Beruf zu tun hat und einen darin weiterbringt“, informiert Rosemarie Sauer, Ansprechpartnerin für die Vergabe der Begabtenförderung im Geschäftsbereich Berufsbildung der Handwerkskammer in Mannheim. „Das Schöne ist, dass sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Lehrgänge und Maßnahmen selbst aussuchen dürfen – unabhängig vom Kammergebiet Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald.“ So sei die Förderung eine wirkliche Belohnung für herausragende Leistungen, die Interessen und Talente ganz individuell und passgenau unterstützt. Das Geld beispielsweise für eine Weiterbildung zum Meister oder zum Techniker einzusetzen, sei eine von vielen Möglichkeiten.
Bei den für die jetzt vergebenen Stipendien ausgewählten Berufe wird die ganze Breite des Handwerks abgebildet. Auch sogenannte Mangelberufe sind diesmal dabei. „Wir haben eine Orgelbauerin, einen Klempner und einen Steinmetz für ein Stipendium auswählen können“, sagt Rosemarie Sauer. „Aber auch verbreitete Handwerksberufe wie Elektroniker, Konditor, Anlagenmechaniker oder Tischler sind vertreten – um nur einige zu nennen.“ Jeder einzelne davon konnte auf seinem Gebiet überzeugen. Manchmal seien es feine Nuancen wie Alter oder Gewerk, die die Entscheidung ausmachen, immer jedoch steht die Leistung an vorderster Stelle. Bei gleichen Berufen sticht also die Note.
Auch im Jahr 2026 können sich junge Handwerkerinnen und Handwerker bis Ende November direkt bei der Handwerkskammer um ein Weiterbildungsstipendium der SBB bewerben. Voraussetzung hierfür ist, dass die Berufsabschlussprüfung besser als mit der Note „gut“ absolviert wurde, was bei mehreren Prüfungsteilen eine Durchschnittsnote von 1,9 oder 87 Punkten bedeutet. Auch wer bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb wie der Deutschen Meisterschaft im Handerk teilgenommen hat und dabei Platz eins bis drei belegte, kann seine Bewerbung einreichen. Option drei ist eine begründete Empfehlung. Dann schlägt ein Betrieb oder die Berufsschule eine bestimmte Person vor. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2026.
Weitere Informationen bei Rosemarie Sauer, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Telefon 0621 18002-131, E-Mail: rosemarie.sauer@hwk-mannheim.de.
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