„Die Hilfe für unsere Nachbarn im Osten sollte uns Deutschen aus historischen Grün-den eine besondere Verpflichtung sein.“

Als die Stiftung 1993 ihre Arbeit mit einer Einladung an sieben Tischler aus Estland zum Praktikum in Deutschland aufnahm, war nicht absehbar, was sich in den nächsten drei Jahrzehnten entwickeln würde. Auf Praktikantenprogramme in Deutschland folgten Ausbildungsprojekte in den Heimatländern der jungen Handwerker. Diese Projekte sind heute das Herzstück der Stiftungsarbeit. Mit Partnerberufsschulen wird die Ausbildung von Tischlern, Malern, Fliesenleger u.a. Bauberufen modernisiert. So wird jungen Menschen in Osteuropa eine berufliche Perspektive eröffnet. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung auch in Deutschland für den Nachwuchs im Handwerk und im Bauingenieurwesen mit Preisen und Stipendien. Außerdem fördert sie die deutsche Sprache im In- und Ausland.

„Bis heute haben mehrere Tausend junge Menschen von der Arbeit der Stiftung profitiert“, unterstreicht die Vorstandsvorsitzenden Simone Schöck. „Vieles davon mag heute in Osteuropa wegen des Krieges gegen die Ukraine sehr schwierig sein. Es ist aber wichtiger denn je!“

Der Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs, die deutsche Wiedervereinigung und der Umbruch in Mittel- und Osteuropa waren einschneidende Ereignisse, die auch Eberhard Schöck tief beeindruckten. Er selbst hatte nach jahrzehntelanger erfolgreicher Aufbauarbeit die von ihm gegründeten Unternehmen in eine AG umgewandelt und mit einem erheblichen Teil seiner Aktien die private gemeinnützige Stiftung, mit Sitz in Baden-Baden, ins Leben gerufen. Belastet von der Kenntnis der unfassbaren Verbrechen der Deutschen im Zweiten Weltkrieg und bewegt vom friedlichen Wandel in Mittel- und Osteuropa folgte er dem Impuls, jetzt helfen zu wollen und betonte: „Die Hilfe für unsere Nachbarn im Osten sollte uns Deutschen aus historischen Gründen eine besondere Verpflichtung sein.“.

„Mit ihrer Arbeit leistet die Stiftung einen konkreten Beitrag zur internationalen Verständigung“, lobt Ministerpräsident Kretschmann in seinem Grußwort anlässlich des Jubiläums.

Zum offiziellen Festakt am 07.07.23 werden zahlreiche Gäste auch aus den Partnerländern der Stiftung erwartet. Vito Cecere, Beauftragter für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik des Auswärtigen Amtes und Roland Kaiser, Bürgermeister der Stadt Baden-Baden werden ein Grußwort sprechen. Sylvia M. Felder, Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird eine Festrede halten und junge Musiker aus Karlsruhe werden ein Konzert mit Werken von Haydn und Ravel geben.

Medienvertreter sind herzlich zur Teilnahme am Festakt am 07.07.23, 17 Uhr im Event-Hangar E210, Laval Avenue E210, 77836 Rheinmünster, eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

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