Bürgerstiftungen helfen schnell, pragmatisch und flexibel in Krisenzeiten

In akuten gesellschaftlichen Krisen ist eine starke Zivilgesellschaft eine wichtige Ressource. Bei der diesjährigen Jahrestagung der Bürgerstiftungen vom 06. bis 07. Mai in Hannover stellen ausgewählte Bürgerstiftungen ihre Arbeit im Kontext der Ukrainekrise vor. Dabei stehen Handlungsmöglichkeiten der lokalen Zivilgesellschaft im Fokus.   

Bürgerstiftungen als Plattform für lokales Engagement 

Die BürgerStiftung Hamburg etwa agiert als Plattform für lokale Partner, bietet Hilfe für Geflüchtete in der Stadt und koordiniert einen Gemeinschaftsfonds mit einem Volumen von 500.000 Euro. Die Wiesbaden Stiftung ist aktiver Partner des Patenschaftsnetzwerks „Gemeinsam in Wiesbaden“, das sich intensiv um die Begleitung und Eingliederung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund kümmert und im vergangenen Jahr 395 Patenschaften ermöglichte. Auch viele andere Bürgerstiftungen haben Hilfsfonds eingerichtet oder sammeln Sachspenden für die Versorgung vor Ort. Das Engagement ist groß und vielfältig. 

„Bürgerstiftungen zeigen in der aktuellen Krise einmal mehr, wie gut es ihnen gelingt, Engagement zu mobilisieren, wenn die Zeit drängt und Handeln gefragt ist. Auch jetzt sammeln sie Spenden, koordinieren Freiwillige, bringen Patenschaften auf den Weg und kooperieren mit anderen Akteuren vor Ort,“ sagt Ulrike Reichart, Leiterin des Bündnisses der Bürgerstiftungen Deutschlands. 

Die rund 420 Bürgerstiftungen in Deutschland haben als lokale Krisenhelfer schon oft schnelle und unbürokratische Hilfe geleistet – so beispielsweise bei der Versorgung Geflüchteter 2016, der Hochwasserkatastrophe 2021 oder während der Corona-Pandemie.  

Bürgerstiftungen gibt es seit 25 Jahren in Deutschland. Zusammen verfügen sie mittlerweile über ein Stiftungskapital in Höhe von 503 Mio. Euro. Seit ihren Anfängen haben sie insgesamt 173 Mio. Euro Spenden eingeworben und gemeinnützige Projekte mit rund 210 Mio. Euro unterstützt. In Gremien und Projekten sind insgesamt rund 27.000 Menschen aktiv. Mehr als 30.000 Einzelpersonen und Unternehmen haben Geld an Bürgerstiftungen gestiftet und sorgen damit für den Aufbau von unabhängigen, nachhaltigen lokalen Engagementstrukturen. 

 

Über Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V.

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands vertritt die Interessen der deutschen Bürgerstiftungen gegenüber der Zivilgesellschaft und der Öffentlichkeit. Es stärkt Bürgerstiftungen in ihrer Rolle als lokale Experten und Anlaufstelle des bürgerschaftlichen Engagements. Das Team des Berliner Büros informiert und berät Bürgerstiftungen, Gründungsinitiativen und Einzelpersonen und unterstützt mit einer Vielzahl an Vernetzungs- und Weiterbildungsangeboten die Bürgerstiftungsarbeit. Weitere Informationen: www.buergerstiftungen.org

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