Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zählt 2020 über 107 000 Besucherinnen und Besucher

107 051 Menschen besuchten die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen 2020. Die deutlich gesunkenen Zahlen – 350 000 weniger als im Vorjahr – sind auf die Schließungen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zurückzuführen. Der Besucherzustrom im Januar und Februar 2020 war konstant zum Vorjahr.

Wie alle Kultureinrichtungen war auch die Gedenkstätte dreieinhalb Monate für das Publikum geschlossen. Von Juni bis Oktober konnten Führungen in kleinen Gruppen und unter den gebotenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen stattfinden. „Der Besucherrückgang ist ein schwerer Einschnitt für uns“, betont der Leiter der Gedenkstätte, Helge Heidemeyer. „Insbesondere für die freiberuflichen Guides ist es bitter, dass ihre Arbeitsmöglichkeiten komplett weggebrochen sind. Aber der Zuspruch nach dem ersten Lockdown ermutigt uns, nach Ende der momentanen Schließung den Betrieb sofort wieder aufzunehmen – unter den Bedingungen, die dann verantwortbar erscheinen.”


Unterdessen baut die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ihr Online-Angebot aus. Veranstaltungen im zweiten Halbjahr fanden online statt und wurden live übertragen. Sie sind im Nachgang auf dem YouTube-Kanal der Gedenkstätte anzusehen.

Für die sozialen Medien entstanden die Reihen „Hinter verschlossenen Türen“ und „ReferentInnen stellen sich vor“, bei denen die Besucherreferentinnen und -referenten zu Wort kommen und über ihre Erfahrungen berichten.

Über Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wurde im Jahr 2000 gegründet. Ihre Aufgabe ist, die Geschichte des Haftortes Berlin-Hohenschönhausen und das System der politischen Justiz in der Deutschen Demokratischen Republik zu erforschen und mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren, um zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung in der kommunistischen Diktatur anzuregen. Die Gedenkstätte wird aus Mitteln des Landes Berlin und des Bundes gefördert. www.stiftung-hsh.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66
13055 Berlin
Telefon: +49 (30) 986082-401
Telefax: +49 (30) 986082-464
http://www.stiftung-hsh.de

Ansprechpartner:
Ulrike Lippe
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (30) 986082-456
E-Mail: u.lippe@stiftung-hsh.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel