Damit Homeschooling erträglich wird

„An einen geregelten Schulbetrieb ist erst bis weit ins nächste Schuljahr denkbar, bis dahin…“

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek am 30.4.2020.


Täglich flattern in die deutschen Schulen neue Verordnungen im Umgang mit dem Virus. Die Schulleitungen sind verzweifelt. Also weiter improvisieren, weiter leben mit unerträglichen Zuständen. Die Kollegen arbeiten am Limit, die einen in der Schule, die anderen, gefährdeteren von zu Hause.

Schwächen des Bildungssystems offenbaren sich

Es ist kein Geheimnis- Corona hat uns voll im Griff. Vor allem das Bildungssystem. Hier offenbaren sich die Schwächen früher und deutlicher als gedacht- unsere Schüler wurden in der Regel nur unzureichend auf das selbständige Lernen vorbereitet. Lernen ohne Struktur- für alle Beteiligten ein Graus.

Eltern sind verzweifelt, Schüler gefrustet und selbst Kinder und Jugendliche, die zuvor die Schule am liebsten von außen sehen, sehnen die Schulöffnung wieder herbei. Ihnen fehlen die sozialen Kontakte. Bis zu diesem immer noch unbekannten Termin ist eines angesagt, zu dem niemand ausgebildet wurde: Homeschooling, bis vor kurzen in Deutschland noch ein Zustand, der unter Strafe stand.

Niemand ist auf eine solche Situation vorbereitet …

  • Die Eltern nicht

    Meist mit Homeoffice oder/und zusätzlichen dramatischen Sorgen (Kurzarbeitergeld, Existenzangst) belastet, kämpfen sie mit ihren Kids um den einzigen Rechner im Haushalt und um das Internetkontingent, wenn man denn noch eines hat. Zudem kommen vielleicht die drei Kinder aus verschiedenen Schulen, die alle das Homeschooling anders handhaben. Sich in alle Fachbereiche der Fachlehrer einarbeiten? Unmöglich! Familienstress ist vorprogrammiert. 

  • Die Schüler nicht

    Eher nicht nicht ausgestattet mit genialen Lernmethoden, geschweige denn einer selbständigen Lernstrategie. Das bekommen selbst die meisten Studenten nicht hin. Es gibt genug Schüler, die den Ehrgeiz aufbringen, tatsächlich nicht auf der Strecke zu bleiben und lösen alle Aufgaben ihrer Lehrer akribisch. Sicher, sie brauchen meist die doppelte Zeit dafür als sie in der Schule gebraucht hätten. Dort gibt es den Lehrer, der alles geduldig noch einmal erklärt. Verständnisfragen gehen also an die Eltern oder älteren Geschwister, die meist aber selbst im Stress oder schlichtweg überfordert sind.

  • Die Lehrer auch nicht

    Auch die Lehrer sind verunsichert. Häufig geben sie lieber mehr auf als zu wenig und versetzen damit die Schüler zusätzlich unter Lernstress. Da längst nicht alle Schüler Schulbücher zu Hause haben, werden Arbeitsblätter erstellt. Eine Mutti meldete sich: Ihr Sohn habe gestern für die nächsten zwei Tage für Englisch 8 (!) volle Arbeitsblätter bekommen, der Mathelehrer stand mit 6 Aufgabenblättern der Englischlehrerin kaum nach. Kein Einzelfall.

Das Hauptproblem und Lösungsansätze

Das Hauptproblem bei allen Familien ist der fehlende geregelte Tagesablauf. Die Eltern sind gut beraten, eine Struktur in den Tagesablauf zu bekommen: Klare Zielstellungen, klare Aufgabenverteilung mit Augenmaß, klare Zeiten für das Lernen.
Bei den Lernzeiten können die Familien nun sogar den Umstand nutzen, um mit den Kindern gemeinsam eine Zeit zu planen, wann denn gelernt werden soll. Ist ihr Kind ein Frühaufsteher oder eher eine Nachteule? Das kann berücksichtigt werden. Auch die Pausen (wichtig!- aktive Pausen gestalten mit Gymnastik oder Sport) können individuell geregelt sein.

Für die Zielplanung eignen sich gehirn-gerechte Mindmap-Wochen– und Tagesplaner, ursprünglich für Erwachsene gedacht, aber spielend leicht für Kinder und Jugendliche umgewandelt. Wichtig: Jede geschaffte Aufgabe im Mindmap nicht durchstreichen, sondern mit Textmarker hervorheben. Konzentration auf das Positive! Nicht geschaffte in den nächsten Tag übertragen.
Besonders gelungene Lernerfolge werden in den Wochenplaner der nächsten Woche übertragen. Er übernimmt damit die Funktion eines Glückstagebuches, um die Stimmung hochzuhalten und den Frust niedrig.

Für all die Familien, die mit Lust ans Lernen gehen möchten und Hilfe brauche,  hat die Akademie für Lernmethoden einen Homeschooling- TV-Kanal erstellt, in dem seit Beginn der Schulschließungen täglich ein Video eingestellt wird.

Unsere Lösung:
Homeschooling- TV- Kanal zum „Lernen lernen“

Inhalt:
Lernmethoden, vielfältige kleine Übungsaufgaben, Demonstrationen, Erklärvideos aus den Bereichen Lernen, Lernmethoden, Rechnen, Geographie, Geschichte, Chemie, Astronomie, Deutsch usw. ,
aber auch Themen wie „Wie erarbeite ich mir ein neues Stoffgebiet?“Wie lerne ich gehirn-gerecht Vokabeln?“ oder „Wie lerne ich etwas, was ich schon immer erlernen wollte, bisher aber noch keine Zeit dafür fand?  wie zB. Jonglieren oder das Falten eines Origami-Kranichs“.

Der Referent

Diplom- Lehrer Jens Voigt, Gründer und Inhaber der Akademie für Lernmethoden, zZ. im Homeoffice, da er als 61-Jähriger zu der gefährdeten Spezies zählt und seine Schüler nur aus der Ferne betreuen darf. Er erstellt die Themen und dreht die Videos, die dann im Team bearbeitet werden.
Das Team der Akademie für Lernmethoden sieht dies als ihren Beitrag zur Bewältigung der Corona- Krise ansehen und bietet diese Dienstleistung kostenlos an.

Und der Kanal wird angenommen:
Täglich nehmen viele Familien aus ganz Europa, vorwiegend aber Familien aus dem deutschsprachigen Raum diesen Service an.

Nützliche Links:
Link zum Homeschooling-TV- Kanal:
https://elopage.com/s/learn2learn-onlinekongress/homeschooling-tv
Link zum Onlineshop der Akademie für Lernmethoden für den Tages- und Wochenplaner : :https://mindmaps-shop.de/
Autor: Jens Voigt
Autor, Speaker, Spieleautor, Lernmethodenentwickler, Lehrer für Erdkunde und Sport, Inhaber der Akademie für Lernmethoden in Fürstenwalde https://www. akademie-fuer-lernmethoden.de

Über Akademie für Lernmethoden

Jens Voigt
Akademie für Lernmethoden
15517 Fürstenwalde, Tränkeweg 11

Bildungsinstitut zur Entwicklung und Vermittlung von Lernmethoden
Seminare, Coachings, Trainerausbildung zum Learn2learn- Trainer,

Onlineshop mit mehr als 2000 Produkten rund ums Lernen
ua. 600 Mindmaps

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