Nachhaltiges Energiekonzept für 360 neue Wohnungen im Neubaugebiet „An der Ölmühle“ in Hattersheim

Auf der Baustelle am Hessendamm herrscht reger Betrieb. Kräne, Bagger und Kipplaster sind im Dauereinsatz. Die Projektgesellschaft Horn GmbH (PG Horn) realisiert hier mit ihrer Projektverwaltungsgesellschaft Horn 2 mbH&Co.KG ein Bauprojekt mit über 360 Wohnungen. Bei drei der insgesamt vier Baufelder sind bereits die Erdarbeiten abgeschlossen und teilweise schon das Untergeschoß hergestellt. Im Frühsommer nächsten Jahres sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Mit dem Verkauf der Eigentumswohnungen wurde im März 2019 begonnen. Bis heute sind laut PG Horn-Geschäftsführer Patrick März bereits über die Hälfte der dort angebotenen Eigentumswohnungen verkauft worden.

Besonderes Augenmerk legt die PG Horn auf das Energieversorgungskonzept: „Hier entstehen 33.000 Quadratmeter neuer Wohnraum. Dafür wollen wir eine klimafreundliche Energieversorgung und Lademöglichkeiten für Elektroautos schaffen“, betonte März.

Mit der Umsetzung hat PG Horn die Süwag beauftragt. Besonderes Augenmerk legen beide Vertragspartner auf die effiziente Erzeugung von Strom und Wärme sowie die deutliche Verringerung von klimaschädlichem Kohlendioxid. Dafür errichtet die Süwag ein sogenanntes Quartierkraftwerk. Es wird aus zwei Blockheizkraftwerken bestehen, die zukünftig einen Großteil des benötigten Stroms direkt vor Ort erzeugen. Die dabei entstehende Abwärme beheizt die Wohnungen und erwärmt das Brauchwasser. Zusätzlich installiert die Süwag sechs Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Wohngebäude. Der Strom wird direkt von den Kunden im Quartier genutzt. Die zukünftigen Bewohner profitieren dank des sogenannten Süwag-Quartierstrommodells von günstigen Strompreisen, die bis zu zwanzig Prozent unterhalb der Grundversorgung liegen.


Das wohngebietseigene Stromnetz wurde bereits verlegt; im Laufe des Sommers sollen die Arbeiten am Wärmenetz abgeschlossen sein. Bereits im Februar dieses Jahres wurde eine Transformatorstation aufgestellt. Sie verbindet das Wohngebiet mit dem öffentlichen Stromnetz, sodass die Versorgung auch dann sichergestellt ist, wenn der selbsterzeugte Strom nicht ausreicht.

Nach seiner Fertigstellung erzeugt das Quartierkraftwerk mehr als 75 Prozent des im Wohngebiet benötigten Stroms und 100 Prozent der benötigten Wärme. Das spart rund 20 Prozent Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu den aktuellen gesetzlichen Anforderungen aus dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG).

„Unser Quartierkraftwerk ist ein Erfolgsmodell. Insgesamt haben wir deutschlandweit bereits 43 Anlagen verkauft“, sagte Dirk Gerber, Geschäftsführer der Süwag Grüne Energien und Wasser AG & Co. KG. Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen können optional mit einem Batteriespeicher kombiniert werden. „So machen wir Siedlungen weitestgehend unabhängig von den öffentlichen Versorgungsnetzen, vermeiden den Netzausbau und tragen damit zur Energiewende bei“, betont Gerber.

Für ihr erstes Quartierkraftwerk im Wohngebiet „Am Mainblick“ in Kelsterbach erhielt die Süwag im November 2018 den hessischen Staatspreis für innovative Energielösungen.

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Über die Süwag Energie AG

Die Süwag Energie AG ist eine Aktiengesellschaft mit kommunaler Beteiligung. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Versorgungsgebiet der Süwag und ihrer Tochterunternehmen verteilt sich auf vier Bundesländer: Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Sie ist multiregional aufgestellt und mit zahlreichen Standorten nah an ihren Kunden – getreu ihrem Versprechen: Meine Kraft vor Ort. Die Süwag beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet jährlich rund 100 Auszubildende aus.

"Grüner, kommunaler und digitaler" lautet die Strategie der Süwag, um die Energieversorgung der Zukunft zu gestalten. Dazu gehören grüne Netze, grüne Produkte und grüne Erzeugung. In den Ausbau "grüner" bzw. dezentraler Erzeugungsanlagen – vorzugsweise aus Biomasse, Wind-, Sonnen- und Wasserkraft – und "grüner" Netze investiert die Unternehmensgruppe in den nächsten Jahren zusätzlich 100 Millionen Euro. Und das ausschließlich in den eigenen Regionen. Dort erzeugen die Süwag und ihre Tochterunternehmen heute bereits rund 250 Millionen kWh "grünen" Strom ausschließlich aus regenerativen bzw. dezentralen Energieerzeugungsanlagen.

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