Ausbildungsduldung während der Helfer-Ausbildung in der Pflege begrüßt

Die Diakonie Württemberg begrüßt die neue Regelung des Landes, Ausländerinnen und Ausländer bereits für eine Ausbildung im Helferberuf zur Alten- und Krankenpflege eine Ausbildungsduldung zu erteilen, wenn sich die dreijährige Ausbildung zur Alten- und Krankenpflege unmittelbar anschließt.

„In unseren Ausbildungsprojekten für Menschen aus anderen Ländern machen wir durchweg positive Erfahrungen mit motivierten Menschen und freuen uns, dass die Anerkennung der Helfer-Ausbildung den Auszubildenden und den Einrichtungen Sicherheit gibt“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Der Personalbedarf in der Pflege sei ungebrochen hoch, deshalb sei es konsequent, die Einstiegsqualifikation der Ausbildung im Helfer-Beruf in die Ausbildungsduldung einzubeziehen. Darüber hinaus müsse es ein wichtiges Ziel für die Politik sein, erfolgreich ausgebildete Menschen in der Pflege zu halten.

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Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen mit 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa.


Bundesweit sind rund 525.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.

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