TÜV Rheinland: Auch in digitalisierten Spielwelten mit allen Sinnen kaufen

Traditionelle Kreisel, die um ein digitales Zählwerk erweitert werden, mit dem Smartphone steuerbare Videodrohnen oder interaktive Spielkameraden mit intelligenter Spracherkennung: Analoge und digitale Spielwelten durchdringen sich immer stärker gegenseitig. Ein Trend: Sprachassistenten werden zum Teil eines Spiels in Kombination mit anderem Spielzeug. „Eltern, die ihren Kindern ein digital vernetztes Spielzeug unter den Weihnachtsbaum legen möchten, sollten dabei unbedingt auf den Datenschutz achten“, sagt Günter Martin, Internetexperte von TÜV Rheinland. Seine oberste Regel: „Immer ein sicheres Passwort vergeben.“

Auf gute Verarbeitung achten

Doch unabhängig davon, ob ein Spielzeug ganz analog oder digital vernetzt ist – die Experten von TÜV Rheinland empfehlen vor allem, immer mit allen Sinnen zu kaufen. Rolf Ohlsen, Fachmann für Spielzeugprüfung bei TÜV Rheinland in Nürnberg: „Scharfe Ecken und Kanten oder lockere Teile sind nicht nur ärgerlich, sondern können gefährlich werden.“ Für den Fall von Reklamationen müssen Hersteller oder Importeur auf der Verpackung oder dem Produkt genannt sein. Fehlt dieser oder sind Beschreibungen und Hinweise nicht in deutscher Sprache verfasst, heißt es generell: Finger weg. Fazit von TÜV Rheinland, einem der weltweit führenden Prüfinstitute für Spielzeug mit eigenen Laboren in Amerika, Asien und Europa: Verbraucher sollten nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Qualität, Verarbeitung, Spielwert und die Sicherheit achten.


Zusätzliche Prüfzeichen geben Orientierung

Außerdem achten fast zwei Drittel aller Verbraucherinnen und Verbraucher als Orientierungshilfe beim Kauf auf Prüfzeichen von unabhängigen Prüforganisationen. Dazu zählen das GS-Zeichen für „geprüfte Sicherheit“ oder spezielle Zeichen von TÜV Rheinland für Schadstoffprüfungen sowie das Zeichen LGA tested Quality (Sicherheit, Gebrauchstauglichkeit). Solche Prüfzeichen werden ausschließlich nach bestandener Kontrolle im Labor vergeben. Darüber hinaus werden die Herstellungsbetriebe einer genauen Qualitätskontrolle durch Inspektoren unterzogen. Die Zeichen stellen also eine zusätzliche, freiwillige Kontrolle dar, die über die Kontrollen des Herstellers selbst hinausgehen. Bei den Prüfungen werden vielfältige Sicherheitsaspekte einschließlich beispielsweise der elektrischen Sicherheit oder möglichen Schadstoffe kontrolliert. Auch mechanische Kontrollen oder Entflammbarkeitsprüfungen für Plüschtiere gehören dazu.

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Über TÜV Rheinland

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten über 20.000 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 2 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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