Automatisiertes Fahren: Sicherheit geht vor

Bereits heute ist Autofahren ohne automatisierte und digital-vernetzte Systeme nahezu undenkbar: Zwar fahren Autos noch nicht voll- bzw. teilautonom, doch werden sie von vielen Fahrerassistenzsystemen unterstützt. Den Herausforderungen, die Automatisierung und Digitalisierung mitbringen, widmen sich drei parallel stattfindende internationale VDI-Konferenzen „Automated Driving“, „IT-Security“ und „Safety Security“ vom 16. – 17. Mai in Düsseldorf.

In den kommenden Jahren gelten Automatisierung und Vernetzung als die tonangebenden Megatrends der Automobilindustrie. Für eine Umsetzung müssen allerdings noch bestehende technische, rechtliche und gesellschaftliche Hürden genommen werden. Wie die zukünftige Mobilität aussehen kann und welche Rolle neue Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen dabei spielen, diskutieren die Experten auf der „Automated Driving“. Einen wichtigen Aspekt beim automatisierten Fahren stellen die Sicherheit und der Schutz der Insassen dar. Welche Weichen in Sachen aktiver und passiver Sicherheit, aber auch hinsichtlich Cyber Security zu stellen sind, thematisieren die beiden Konferenzen „IT Security for Vehicles“ und „Safety Systems“ in Düsseldorf.

5. internationale VDI Konferenz Automated Driving


Auf der 5. internationalen VDI-Konferenz „Automated Driving“ dreht sich alles um die Zukunft des Automobils, das selbstfahrend und dank künstlicher Intelligenz geradezu selbstdenkend werden soll. Die zunehmende Automatisierung verändert nicht nur die Rolle des Fahrers, sondern nimmt gleichermaßen Einfluss auf Design, Nutzungsverhalten und Mobilität allgemein. Derzeit bestehen noch technische, infrastrukturelle und gesetzliche Hürden: Laut einer Umfrage von TÜV Rheinland (August bis Oktober 2017) steigt zwar die soziale Akzeptanz des autonomen Fahrens, jedoch zeigten sich die Teilnehmer in puncto Sicherheit und Rechtslage noch verunsichert. Lösungen zu diesen Problemen diskutieren führende Köpfe der Automobilindustrie auf der „Automated Driving“.

Die Top-Themen der Konferenz sind:

  • Künstliche Intelligenz und Machine Learning in fahrerlosen Automobilen
  • Die Zukunft der städtischen Mobilität und autonome Fahrzeuge
  • Automatisiertes und autonomes Fahren aus OEM-Sicht
  • Sensor-, Mapping- und Informationstechnologien
  • Internationale Richtlinien und Versicherungsrecht

    4. internationale VDI-Konferenz IT-Security for Vehicles

    GPS-Verbindungen, Bremsen oder Infotainment: In heutigen Fahrzeugen sind immer mehr Anwendungen digital steuerbar. Dabei ist das Fahrzeug zugleich mit seinem Fahrer, anderen Verkehrsteilnehmern und der Umwelt vernetzt, wodurch das Fahren komfortabler und sicherer werden soll. Allerdings stellt die fortschreitende Digitalisierung des Autos zugleich ein Sicherheitsrisiko dar: Cyber-Attacken gelten immer öfter ‚smarten‘ Fahrzeugen. Damit Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer geschützt bleiben, gilt es Lösungen zu finden, wie Angriffen aus dem Netz vorzubeugen ist. Die Frage, wie trotz hoher Sicherheitsansprüche die Privatsphäre und Datensicherheit der Nutzer zu gewährleisten ist, diskutieren die Experten auf der 4. internationalen VDI-Konferenz „IT-Security for Vehicles“.

Die Top-Themen der Konferenz sind:

  • General Data Protection Regulation (GDPR): Bereit für neue automobile Herausforderungen
  • Sicherheit, Schutz & Privatsphäre
  • Fahrzeugkonnektivität & 5G
  • Zukünftige Sicherheitsarchitektur für Fahrzeuge
  • Sicherheitsperspektive auf automobile Megatrends
  • Was die automobile Cyber Security aus anderen Bereichen lernen kann

    3. internationale VDI-Konferenz Safety Systems

Mit der zunehmenden Automatisierung und Anwendung von Fahrerassistenzsystemen, muss Fahrzeugsicherheit neu definiert werden: Dabei gilt es neben dem Insassenschutz auch präventive Maßnahmen zur Unfallvorbeugung zu berücksichtigen. Insbesondere passive Sicherheitssysteme benötigen neue Ansätze, um den Insassen sicher bei einem Unfallgeschehen im Sitz zu halten und Verletzungsrisiken zu minimieren. Ziel der 3. internationalen VDI-Konferenz „Safety Systems“ ist es außerdem herauszufinden, wie automatisiertes Fahren zukünftige Unfallszenarien beeinflusst und inwiefern mit einem veränderten Fahrverhalten zu rechnen ist.

Die Top-Themen der Konferenz sind:

  • Aktuelle Initiativen und Bewertungen in der EU und den USA
  • Fahrerverhalten und Unfallforschung angesichts des Automatisierten Fahrens
  • Validierung und Zertifizierung von Sicherheitssystemen in automatisierten Fahrzeugen
  • Ansätze für evolutionäre Entwicklungen in passiven Sicherheitssystemen
  • Integrierte Sicherheitssysteme: Wie tragen Daten zu einem optimierten Insassenschutz bei?

Alle Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

Anmeldung und Programm über „Automated Driving“, „IT Security for Vehicles“ und „Safety Systems“ sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Ihre Ansprechpartnerinnen im VDI Wissensforum:

„Automated Driving” 16.-17.05.2018
Katharina Neumann
Produktmanagerin International Business
Telefon: +49 211 6214-621
Telefax: +49 211 62 14-97-621
E-Mail: neumann_ka@vdi.de

„IT Security for Vehicles” 16.-17.05.2018
Katrin Pinkwart
Innovation Manager
Telefon: +49 211 62 14-213
Telefax: +49 211 62 14-97213
E-Mail: pinkwart@vdi.de

„Safety Systems” 16.-17.05.2018
Daniela Kunst
Produktmanagerin Fahrzeugtechnik
Telefon: +49 211 6214-368
Fax: +49 211 62 14-97-368
E-Mail: kunst@vdi.de

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Wir sind seit 1957 Partner in der Weiterbildung für Ingenieure und technische Fach- und Führungskräfte. In jährlich über 1.500 Kongressen, Tagungen, Technikforen, Lehrgängen und Seminaren decken wir nahezu jede technische Disziplin ab. Der Bereich Soft Skills und Management rundet unser Portfolio ab. Über 25.000 Teilnehmer bilden sich mit Hilfe unseres Angebots jedes Jahr aus und weiter.

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