Neues TH-Labor: Auf dem Weg zum autonomen Fahren

Nach drei Jahren intensiver Vorbereitung wurde an der Technischen Hochschule Wildau ein neues Gemeinschaftslabor für die Studiengänge Verkehrssystemtechnik, Logistik und Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik in Betrieb genommen.

Einer der Initiatoren, Prof. Dr.-Ing. Anselm Fabig (Fachgebiete Verkehrstelematik und Funknavigation), setzt dort im Studiengang Verkehrssystemtechnik einen besonderen Schwerpunkt: Autonomes Fahren. Dazu nutzt er fahrbare Roboter aus einer Modellbaureihe von Fischertechnik. Diese können mit unterschiedlichen Sensoren bestückt sowie mittels PC, Tablet oder Smartphone-App programmiert und gesteuert werden. So lassen sich verschiedenste Straßenverkehrssituationen simulieren und Anforderungen an zukünftige Systeme zum autonomen Fahren vermitteln.

Auch der Studiengang Logistik setzt auf fahrbare Robotertechnik aus dem Modellbau. Studiengangsprecherin Prof. Dr.-Ing. Gaby Neumann verwendet Lego-Bausätze, um ihre Studierenden auf Laborübungen mit originaler Praxistechnik vorzubereiten. Wenn sie fit genug sind, werden sie dann im Intralogistiklabor der TH Wildau, das über ein automatisches Kleinteilelager, ein Kommissionierregal und professionelle Fördertechnik verfügt, Aufgabenstellungen wie in einem großen Logistikzentrum lösen können.


Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel, Leiter des Luftfahrttechnikums, wird das neue Labor für Lehrveranstaltungen zum Thema „Sky View“ nutzen.

Über Technische Hochschule Wildau

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 31 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Knapp 25 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technologien, aber auch Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

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