Glühlampen im Test: Teuer leuchtet besser

Wer die H4- oder H7-Glühlampen seines Autos erneuern will, sollte unbedingt zu Markenprodukten greifen. Im aktuellen Glühlampentest der Zeitschrift auto motor und sport im Dekra-Lichtkanal in Arnheim haben die Markenprodukte in Sachen Helligkeit, Ausleuchtung und Reichweite klar die Billigheimer übertroffen. Zum Teil sind günstige China-Lampen aus dem Internet in Deutschland gar nicht zugelassen. Zudem sind die Billigprodukte, die mit Zusätzen wie Blue Tech oder Mega White aufwarten, keineswegs heller oder weißer. Oft ist das Gegenteil der Fall. Vor allem aber haben sie Defizite in der Reichweite. Doch die Lampen aus dem Internet locken mit unschlagbar günstigen Preisen. Eine H4-Leuchte wie Base Tech ist pro Paar schon für zwei Euro zu haben – und ist mit dem Urteil „nicht empfehlenswert“ glatt durchgefallen. Dafür sind H4-Top-Produkte wie die Bosch Plus 120 Gigalight, Osram Night Breakter +130% und die Philips Racing Vision +150% sehr empfehlenswert – und kosten im Paar zwischen 17 und 26 Euro. Das sollte einem Autofahrer nicht zu viel sein für gutes Licht.

Nicht anders ist das Testergebnis bei den H7-Leuchten. Die mit zehn Euro im Paar sehr günstige Gread Lights 8500K fällt klar durch: Ihr blauer Glaskolben schluckt so viel Licht, dass die Reichweite des Lichts um 20 Meter geringer ausfällt als bei den Testsiegern, die Messwerte für die Helligkeit sind miserabel. Die Testsieger sind die Hochleistungslampen  von Bosch, Osram, GE und Philips. Sie sorgen für beste Ausleuchtung und sind mit Paarpreisen zwischen 17 bis 29 Euro jeden Euro wert. 

Wir stellen Redaktionen die Testergebnisse gerne als PDF zur Verfügung.


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