Hubertusfeier noch zeitgemäß?

Am 3. November zelebrieren die Jäger den Tag des Hl. Hubertus. In zahlreichen Städten und Gemeinden laden sie wieder zur traditionellen Hubertusmesse mit festlicher Jagdhornmusik ein. Kaum einer bleibt unberührt, wenn die Jagdhörner in vollem Klang ertönen. „Hubertus ist ein Höhepunkt im Jahreslauf, gerade auch für viele Nichtjäger“, betont Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes. „Die Jagd, so Vocke, erinnert in ihrem traditionellen Gewand an die Ursprünglichkeit des Lebens, sie vermittelt Bodenständigkeit und gibt Halt in einer Zeit, die uns immer weiter von der Natur und dem Natürlichen entfernt.“

Aktueller denn je ist auch die Botschaft des Hubertustages. Es geht um den Tierschutz bei der Jagd. Nicht das zügellose Töten von Tieren ist Jagd, ohne Rücksicht auf Tierschutz und Muttertierschutz, nicht das Beseitigen von „Schädlingen“ in Feld und Wald, nicht der Einsatz von verbotenen Mitteln, nicht das grausame Abschlachten in so genannten Saufängen, wie immer wieder aus Panik vor Seuchen und Schäden gefordert wird. „Jagd im Sinne des Hl. Hubertus und im Sinne der bayerischen Jäger muss der respektvolle Umgang mit dem Wild sein“, fordert BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke. „Wir Jäger tragen Verantwortung für eine tierschutzgerechte und eine lebensraumverträgliche Jagd. Wir greifen in die Wildbestände ein, wenn es notwendig ist. Wir helfen mit, um Wildseuchen zu verhindern. Aber wir töten nicht um jeden Preis aus falsch verstandenem Aktionismus.“ Die bayerischen Jägerinnen und Jäger gehen mit Sach- und Fachverstand auf die Jagd. Sie sind hervorragend ausgebildet und müssen mit der bayerischen Jägerprüfung dieses Wissen auch nachweisen. Sie schaffen Lebensräume, um vielen Arten vom Schmetterling bis zum Feldhasen in der ausgeräumten Feldflur noch eine Chance zu bieten. Sie erzeugen wertvolle und köstliche Lebensmittel und leisten so einen großen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft. „Das ist die Botschaft des Hl. Hubertus“, so Präsident Vocke, „und die ist heute aktueller denn je.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.jagd-bayern.de


Über den Landesjagdverband Bayern e.V.

Der Landesjagdverband Bayern e. V. ist der Verband der Jäger Bayerns und vertritt etwa 46.500 Jägerinnen und Jäger in Bayern. Als staatlich anerkannter Naturschutzverband wirkt der Bayerische Jagdverband offiziell bei Naturschutzangelegenheiten mit.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Landesjagdverband Bayern e.V.
Hohenlindner Str. 12
85622 Feldkirchen
Telefon: +49 (89) 990234-0
Telefax: +49 (89) 990234-35
http://www.jagd-bayern.de

Ansprechpartner:
Thomas Schreder
Pressesprecher
Telefon: +49 (89) 990234-77
Fax: +49 (89) 990234-35
E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.