Er habe „volles Vertrauen, dass die Industrie das verstanden hat“, so Schneider. „Ich kann verstehen, dass man auf abgeschriebenen Produktionsmaschinen bewährte Technik herstellen und damit hohe Gewinne machen will. Aber man darf den Zug der Zeit nicht verpassen, wenn man ökonomisch vorne bleiben will“, so Schneider. Mit Blick auf den Hochlauf der Elektromobilität forderte der Sozialdemokrat die Autoindustrie auf, sich finanziell „an dieser gemeinsamen Kraftanstrengung“ beteiligen. „Wir haben uns flexibel gezeigt. Jetzt sind die Firmen am Zug, und da lasse ich dann auch für den Standort Deutschland keine Ausreden mehr zu.“
E-Fuels sind für Schneider kein Weg, um Verbrenner länger im Markt zu lassen. „Die sind viel zu teuer und haben im Vergleich zu batterieelektrischen Antrieben eine fünf- bis sechsmal schlechtere Energieeffizienz. Das bedeutet, dass Sie mit derselben Menge Strom im Elektroauto sechsmal so viel fahren können, als wenn Sie damit E-Fuels produzieren und dann tanken.“
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