„Die Hochschule Worms verbindet anwendungsorientierte Forschung mit innovativer Lehre und einem engen Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft. Ich freue mich sehr, dass Herr Minister Hoch sich vor Ort ein Bild von unseren Projekten machen und mit unseren Forschenden ins Gespräch kommen konnte. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung unserer Hochschule als Impulsgeberin für Innovation und Wissenstransfer“, sagte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Alexandra Nonnenmacher.
„Die Hochschule Worms zeigt eindrucksvoll, wie Forschung, Lehre und Transfer ineinandergreifen. Gerade beim verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz entstehen hier zukunftsweisende Lösungen und Erkenntnisse, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen voranbringen“, sagte Wissenschaftsminister Clemens Hoch.
Den Auftakt des Fachprogramms bildete der Vortrag „KI-Kompetenz in der Hochschullehre gezielt entwickeln – Erkenntnisse aus einem projektbasierten Lehrkonzept“ von Prof. Dr. Jan Drengner. Er zeigte auf, wie Studierende im Rahmen praxisnaher Projektarbeiten einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz entwickeln können. Darüber hinaus stellte er Erkenntnisse zur didaktischen Gestaltung und zur curricularen Verankerung von KI-Kompetenzen in der Hochschullehre vor.
Anschließend präsentierte Prof. Dr. David Francas seine Forschungsarbeiten zu KI und Analytics für Pharma- und Biotech-Lieferketten. Im Mittelpunkt standen datenbasierte Analysen, mit deren Hilfe Versorgungsrisiken frühzeitig erkannt und Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Politik und Gesellschaft entwickelt werden können. Ziel der Forschung ist es, einen Beitrag zu resilienteren Lieferketten und einer höheren Versorgungssicherheit zu leisten.
Ein weiteres Thema des Besuchs war das Forschungsprojekt „Digitalkompetenz für ältere Menschen“, das Prof. Dr. Marie-Luise Sessler und Prof. Dr. Paul Langer vorstellten. Das Projekt entwickelt Maßnahmen, um digitale Barrieren abzubauen und älteren Menschen den Zugang zu digitalen Schulungs- und Unterstützungsangeboten zu erleichtern. Damit soll ihre digitale Teilhabe nachhaltig gestärkt werden.
Den Abschluss des Besuchs bildete die Demonstration des Flugsimulators des Fachbereichs Informatik. Minister Hoch erhielt dabei einen Einblick in das studentische Projekt, das im Rahmen mehrerer Abschlussarbeiten entwickelt und kontinuierlich weiter ausgebaut wurde. Anschließend nutzte er die Gelegenheit, den Flugsimulator selbst auszuprobieren.
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