Matthias Dießl neuer Präsident der bayerischen Sparkassen

In München fand heute die offizielle Amtsübergabe des Präsidenten des Sparkassenverbands Bayern statt. Im Beisein des Bayerischen Minister-präsidenten Dr. Markus Söder, des scheidenden Präsidenten des Deut-schen Sparkassen- und Giroverbands, Helmut Schleweis, der sein Amt zum Jahreswechsel an bisherigen Präsidenten des Sparkassenverbands Bayern Prof. Dr. Ulrich Reuter übergeben wird, sowie zahlreicher Ehrengäste, wurde der neue Präsident Matthias Dießl offiziell in sein Amt eingeführt. Dießl wird die Amtsgeschäfte als Präsident des Sparkassenverbands Bay-ern und damit oberster Repräsentant der 60 bayerischen Sparkassen und weiterer Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe Bayern ab dem 1. Ja-nuar 2024 übernehmen. Die kommunalen Sparkassen werden mit ihm auch weiterhin sehr sichtbar eine der tragenden Säulen für die Wirtschaft und die Gesellschaft im Freistaat bleiben und ihre tiefe Verwurzelung in den bayerischen Regionen gemeinsam mit ihren Kunden leben.

Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident: „Wechsel an der Spitze der bayerischen Sparkassen in München: Herzlichen Glückwunsch an den neuen Präsidenten Matthias Dießl! Und ein herzliches Dankeschön an den bisherigen Präsidenten Prof. Dr. Ulrich Reuter für die erfolgreiche Arbeit sowie alles Gute für seine neue Aufgabe als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Girover-bands. Die bayerischen Sparkassen stehen für seriöses Finanzwesen und soli-des Wirtschaften, insbesondere in schwierigen Zeiten in der Finanzwelt. Sie sind die Banken für Sicherheit und Kontinuität, und bilden die Grundlage unse-res wirtschaftlichen Erfolgs in Bayern – gerade im ländlichen Raum. Ohne die Sparkassen würde in Bayern ein wichtiger Baustein für unseren Wohlstand feh-len. Darum stehen wir als Staatsregierung hinter unseren Sparkassen!“

Präsident Schleweis dankte dem Ministerpräsidenten für seinen beherzten Einsatz für die dezentralen Kreditinstitute, vornehmlich die Sparkassen, in Bayern. Im Anschluss bekräftigte er die anstehende Notwendigkeit für unsere Gesellschaft, in einer kraftvollen Gemeinschaftsleistung die Sicherheit und den Zusammenhalt in Deutschland zu erhalten: „Wir müssen sehr ernsthaft da-ran arbeiten, die Grundlagen unseres gemeinsamen Wohlstands zu erhalten und neu zu erarbeiten.“ Dabei betonte er auch die Anstrengungen, die unter-nommen werden müssten, um Deutschland sogar grundlegend zu erneuern: „Das ist wirklich eine große Belastung […] Es ist aber vor allem eine große Ge-staltungsaufgabe. Eine große gemeinsame Chance.“ Die wichtigste Aufgabe der Sparkassen sei es dabei, „ein Sicherheitsanker zu bleiben. Eine Institution, der die Menschen uneingeschränkt vertrauen können.“

Prof. Dr. Ulrich Reuter (61) war seit Jahresbeginn 2021 Präsident des Spar-kassenverbands Bayern. Seine Amtszeit war zu Anfang wesentlich geprägt von der Bewältigung der Corona-Krise für die bayerischen Sparkassen und ihre Verbundpartner. Kunden brauchten Liquidität und Online-Zugänge, die Spar-kassen konnten schnell auf diese Bedürfnisse reagieren, waren aber auch in ihren eigenen Prozessen stark betroffen. Während dieser schweren Phase für die Gesellschaft und Wirtschaft hat Reuter die bayerischen Sparkassen auf ih-rem Kurs durch die Negativzinsphase gestärkt. Mit der Stabilisierung der Si-tuation forderte er zügig ein, dass auch wieder strukturelle Fragen diskutiert werden müssten. Er ermutigte Sparkassen, deren Geschäftsgebiete densel-ben Wirtschaftsraum bedienen, Zusammenschlüsse zu einem größeren und leistungsstärkeren Institut zu prüfen, das bei gleichbleibenden Rahmenbe-dingungen den gemeinsamen Wirtschaftsraum effizienter bedienen kann. Ziel war es, die Rolle der bayerischen Sparkassen als langfristig kraftvolle Partner an der Seite der Kunden in den Regionen Bayerns zu sichern. Sein Zukunfts-versprechen dabei: “Als kommunal getragene Kreditinstitute unternehmen wir rechtzeitig alle Weichenstellungen, um unserem öffentlichen Auftrag, unsere Heimatregionen zuverlässig mit Finanzdienstleistungen zu versorgen, gerecht zu werden.“ Ein weiteres großes Anliegen war es Reuter zudem, den Anteil von Frauen in Führungs- und Vorstandspositionen bei Sparkassen zu erhö-hen. Dieser Leitgedanke wird ihn auch in den kommenden Jahren in seiner neuen Rolle als Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands be-gleiten.

Über seine Zeit als Präsident des Sparkassenverbands Bayern sagt Reuter, dem heute Präsident Schleweis symbolisch bereits den Staffelstab für seine Rolle als neuer oberster Repräsentant der deutschen Sparkassen in Berlin übergab: "Die Zeit als Präsident des Sparkassenverbands Bayern war für mich nicht nur eine berufliche Aufgabe, sondern eine tiefgreifende Verpflichtung ge-genüber den Menschen und der Region. Gemeinsam haben wir viel erreicht und die Sparkassen als unverzichtbare Stützen der lokalen Wirtschaft gestärkt. Mit großer Zuversicht übergebe ich heute den Staffelstab an Matthias Dießl, der die Leidenschaft für das regionale Bankwesen teilt und Entwicklung der Sparkas-sen-Finanzgruppe Bayern mit Sicherheit erfolgreich vorantreiben wird. Die über 200 Jahre alte und noch immer topaktuelle Sparkassenidee wird unter seiner Führung weiterhin die Finanzlandschaft Bayerns prägen und dabei im-mer ein zeitgemäßes Gesicht zeigen."

Matthias Dießl (48) war bereits am 5. Juli 2023 vom Verwaltungsrat des Spar-kassenverbands Bayern für eine Amtszeit von 5Jahren als Präsident gewählt worden. Der Diplom-Kaufmann wird den Sparkassenverband ab 1. Januar 2024 gemeinsam mit dem Vizepräsidenten Stefan Proßer führen. Dießl war seit 2008 Landrat des Landkreises Fürth und wird dieses Amt zum Jahres-wechsel 2023/24 an seinen Nachfolger übergeben. Die Grundlagen seiner be-ruflichen Laufbahn hatte Dießl in der damaligen Stadtsparkasse Fürth gelegt, in der er nach seiner Ausbildung eine Karriere im Firmenkundenbereich durchlaufen hat.

Dießl übernimmt seine neue Aufgabe gut vorbereitet: Als zweiter Verbands-vorsitzender und Mitglied des Verbandsverwaltungsrats des Sparkassenver-bands Bayern, Mitglied im Fachbeirat und im kommunalen Beirat des Sparkas-senverbands, langjähriges Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Fürth sowie als Mitglied in mehreren Aufsichtsorganen von Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe Bayern war er bereits intensiv in die Entschei-dungen der Sparkassen-Organisation eingebunden. Er ist langjähriges Mit-glied im Verwaltungsrat der Landesbausparkasse Bayern, weiterhin im Auf-sichtsrat der Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG und der Versiche-rungskammer Bayern Konzern-Rückversicherung AG, sowie stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrats der Bayerischen Sparkassenstiftung.

Dießl freut sich auf das Amt als Spitzenvertreter der bayerischen Sparkassen in München: "Es ist mir eine große Ehre und zugleich Verantwortung, den Staf-felstab von Präsident Reuter zu übernehmen. Seine wegweisende Arbeit hat den Sparkassenverband Bayern gestärkt und die Interessen der Mitglieder überaus erfolgreich vorangebracht. Ich übernehme die Aufgabe als Präsident des Sparkassenverbands Bayern mit großem Respekt vor der Tradition und zu-gleich mit dem klaren Ziel, die Sparkassen als essentielle Säulen der regionalen Entwicklung weiter zu stärken. Diese verantwortungsvolle Aufgabe motiviert mich zutiefst, die Sparkassenidee in Zeiten des Wandels zu festigen und dabei stets innovative Wege zu beschreiten, damit die Sparkassen am Puls der Zeit und stets nah bei den Menschen sind. Gemeinsam mit einem engagierten Team aus 33.000 über Sparkassenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, sowie knapp 150 Vorständinnen und Vorständen aus ganz Bayern werde ich mit Entschlos-senheit und Herzblut dafür arbeiten, dass die Sparkassen auch in Zukunft die verlässlichen Partner für die Menschen und die Wirtschaft in Bayern sind."

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