DSA verleiht erstmalig Manfred-Nagl-Preis innerhalb der Fachgruppe Informatik an der RWTH Aachen University

Im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Fachgruppe Informatik an der RWTH Aachen University verlieh Dr. Thomas Huth, Geschäftsführer der DSA- Daten und Systemtechnik GmbH, den 2022 neu gestifteten Manfred-Nagl-Preis. Als erster Preisträger wurde Dr. Matthias Volk für seine herausragende Dissertation zum Thema „Dynamic Fault Trees: Semantics, Analysis and Applications“ ausgezeichnet. Benannt ist der Preis nach dem emeritierten Prof. Manfred Nagl, langjähriger Inhaber des Lehrstuhls für Informatik 3 (Software Engineering) an der RWTH Aachen.

Mit der Verleihung des Manfred-Nagl-Preises würdigt DSA die exzellenten Forschungsergebnisse junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Bereich der Informatik. Darüber hinaus soll die Verleihung des Preises zur Umsetzung der erforschten Lösung in Form einer Unternehmensgründung motivieren. Vor diesem Hintergrund verteilt sich das Preisgeld auf die Phase der Dissertation und der Überführung der erforschten Lösung in die unternehmerische Praxis.

„Mit dem Manfred-Nagl-Preis würdigen wir zum einen die hervorragenden, wissen­schaftlichen Leistungen innerhalb des Themengebietes Informatik an der RWTH Aachen. Zum anderen wollen wir den Forscherinnen und Forschern die Entscheidung zur Gründung eines Startups erleichtern“, betont DSA Geschäftsführer Dr. Thomas Huth. „Somit ist das Potenzial zur Unternehmensgründung aufgrund der Forschungsergebnisse ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Preisträger. Das sehen wir in der prämierten Arbeit des Preisempfängers Herrn Volk gegeben“. In seiner Dissertation befasste sich Dr. Matthias Volk mit dynamischen Fehlerbäumen zur Zuverlässigkeitsanalyse von sicherheitskritischen Systemen und erweitert die Skalierbarkeit, implementiert eine semantische Charakterisierung sowie eine Verbesserung der Analysemöglichkeiten. Die experimentellen Ergebnisse sind in einer industriellen Umgebung sowie in der Infrastruktur von Bahnhöfen validiert worden und damit das Potenzial der entwickelten Analysetechnik nachgewiesen.

Als Sprecher des Auswahlgremiums und Mitinitiator für den Manfred-Nagl-Preis betont Prof. Dr. Stefan Kowalewski vom Lehrstuhl Informatik 11 (Embedded Software): „Der Manfred-Nagl-Preis hebt sich von anderen Dissertationspreisen in der Informatik dadurch ab, dass er die Verbindung von Erfolgen in der Spitzenforschung mit der Entwicklung innovativer Technologien auszeichnet. Damit passt er hervorragend zur Vision der RWTH Aachen, unternehmerisches Denken und Handeln als zentralen Bestandteil der RWTH-Kultur zu etablieren.“

"Der von DSA verliehene Preis spiegelt auch die langjährige Verbundenheit des Unternehmens mit der RWTH Aachen und insbesondere mit der Fachgruppe Informatik wider“, konkretisiert Dr. Huth. „Diese Verbundenheit beginnt mit unseren Firmen­gründern Dr. Eckhard Schulz und Dr. Jürgen Mansfeld, deren wissenschaftlichen Forschungsergebnisse die Grundlage zur Gründung der Firma DSA bildeten. Über die Jahre hinweg haben wir zahlreiche leitende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewonnen, die ihre Promotion an der RWTH Aachen und mehrheitlich am Lehrstuhl von Herrn Professor Dr. Manfred Nagl abgelegt haben.“

Mitglieder des Auswahlgremiums aus Forschung und Wirtschaft

Sprecher des Gremiums zur Auswahl der Auszeichnung ist Prof. Dr. Stefan Kowalewski, Lehrstuhl Informatik 11 (Embedded Software); Prof. Dr. Bernhard Rumpe, Lehrstuhl für Informatik 3 (Software Engineering); Dr. Thomas Huth, Geschäftsführer DSA Daten- und Systemtechnik GmbH; Prof. Dr. Malte Brettel, Prorektor für Wirtschaft und Industrie, Lehrstuhl Innovation und Entrepreneurship (WIN) sowie Dr. Maximilian Odendahl, Senior Director AMD (Xilinx).

Über die DSA Daten-und Systemtechnik GmbH

Seit 40 Jahren entwickelt DSA Daten- und Systemtechnik GmbH innovative Kommunikationslösungen für Fahrzeugelektronik. Als langjähriger Automotive-Experte und Marktführer liefert das Unternehmen modulare Soft- und Hardwarelösungen für den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen. Das Portfolio umfasst Systeme zur Kommunikation und Prüfung von Elektrik und Elektronik, für das Flashen und Codieren von Steuergeräten sowie für die Auswertung statistischer Daten. Die Kernkompetenz der DSA liegt in der Entwicklung innovativer Lösungen, die Fahrzeughersteller und Serviceanbieter in die Lage versetzen, die anspruchsvollen Qualitätsstandards der Branche einzuhalten, Prozesszeiten zu optimieren und die Produktionsabläufe schlanker und flexibler zu gestalten.

DSA ist weltweit mit eigenen Niederlassungen in den wichtigen Automobilstandorten China, USA, Italien, Brasilien, Indien und Mexiko vertreten. Insgesamt beschäftigt DSA zurzeit 500 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Aachen.

Weitere Informationen unter: www.dsa.de

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