Suchtprävention kompetent gestalten – Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin feiert ihr 15-jähriges Jubiläum!

Die psychische Gesundheit vieler Menschen war und ist im Zusammenhang mit der Covid19-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt. Eine der Folgen ist ein vermehrt auftretender riskanter Konsum psychoaktiver Substanzen bzw. die exzessive Nutzung von Online-Angeboten. Suchtprävention bietet hier wissenschaftsbasiert für die Gesamtgesellschaft sowie für jede*n Einzelne*n wirksame Unterstützung!

Seit 2005 gestaltet die Fachstelle für Suchtprävention Berlin unter der Berliner Dachkampagne „Unabhängig bleiben!“ Suchtprävention modern und zeitgemäß. Seitdem wurden über 180.000 Menschen direkt erreicht. Mehr als 2.300 Workshops und Seminare und mehr als 60 Fachveranstaltungen / Konferenzen fanden zu aktuellen Themen wie u.a. Cannabis, neuen psychoaktiven Substanzen, Alkohol, Tabak, Mischkonsum, riskanter Mediennutzung statt, um Wissen und Handlungskompetenz zu erhöhen und so die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt zu fördern.

Wie Suchtprävention Wirkung zeigt – mit positivem Image!

Suchtprävention als wichtige Säule der Gesundheitspolitik zeigt Wirkung, wenn sie lebensweltorientiert gestaltet wird und sich an Standards professioneller Suchtprävention ausrichtet. Mit Herzblut engagiert sich die Fachstelle für Suchtprävention seit vielen Jahren z.B. für die Stärkung von Kindern aus suchtbelasteten Familien, für eine frühzeitige und niedrigschwellige Unterstützung von Familien, wenn es in Zeiten der Pubertät schwierig ist und erste Substanzen ausprobiert werden, für die Förderung von Handlungskompetenz bei pädagogischen Fachkräften im Umgang z.B. mit Cannabis oder für die bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Netzwerk zu aktuellen Themen.

Christine Köhler-Azara, Suchtbeauftragte des Landes Berlin, freut sich: „Die Fachstelle für Suchtprävention gestaltet seit mehr als 15 Jahren kompetent und zielgruppengerecht Suchtprävention in Berlin und ist über die Landesgrenzen hinaus anerkannt – ein wichtiger Bestandteil der Sucht- und Drogenpolitik des Landes."

Kerstin Jüngling, Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, betont: „Suchtprävention erreicht die Menschen in Berlin. Wir möchten uns herzlich bei der Berliner Politik und Verwaltung für die Stärkung der Suchtprävention bedanken und freuen uns darauf, uns auch in Zukunft für eine Kultur der Verantwortung und ein „unabhängiges" Leben einzusetzen."

Anke Timm, Geschäftsführerin der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, stellt fest: „Gerade in Zeiten knapper Ressourcen muss Qualitätssicherung und -entwicklung von suchtpräventiven Maßnahmen verstärkt im Fokus stehen, um die Mittel im Sinne der Zielgruppen gewinnbringend einzusetzen."

Es stellt sich die Frage, was es braucht, um Standards moderner Suchtprävention mit Leben zu füllen und umzusetzen? Welche Bedarfe zeigen sich und welche Good-Practice-Beispiele können genutzt werden, um das „Rad nicht immer neu zu erfinden"? Und wie können Qualitätsaspekte mit Partner*innen und Entscheidungsträger*innen zielgerichtet kommuniziert und angewandt werden?

Um diese Fragen rund um qualitätsorientierte Suchtprävention mit den Referent*innen und Gästen zu diskutieren, veranstaltet die Fachstelle für Suchtprävention Berlin anlässlich ihres 15-jährigen Bestehens am 20. August 2021 die Fachtagung „Von Ausprobieren über Konzept bis zu Zertifizierung – Wirkungsvolle Suchtprävention!". Die Tagung findet im Auditorium Friedrichstraße statt und wird aufgrund der anhaltenden Corona-Situation als hybride Fachtagung durchgeführt.

Welche Maßnahmen und Aktivitäten die Fachstelle für Suchtprävention Berlin in den vergangenen fünf Jahren, auch gemeinsam mit Partner*innen und im Rahmen von Netzwerken, zu aktuellen Themen der Suchtprävention umgesetzt hat, ist jetzt auch neu in einem Bericht 2016-2020 dargestellt. Lesen Sie selbst unter: www.berlin-suchtpraevention.de.    

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