CO2-Gesetz: Zahlengestützt politische Diskussionen führen

Am 13. Juni stimmt das Volk über das CO2-Gesetz ab. Vor diesem Hintergrund sind zahlengestützte Informationen für den Wähler nützlich. Die Baubranche ist ein wichtiger Schlüssel für die Erreichung der Klimaziele. Die Baubranche rezykliert 70% des anfallenden Bauschutts und hat eine Milliarde Franken in Partikelfilter investiert. Das Potential für Sanierungen und Ersatzneubauten zum Zwecke der Energieeffizienz bleibt gross, denn in der Schweiz ist jedes fünfte Gebäude über 100 Jahre alt. Dies sind nur einzelne Beispiele aus der neuen Publikation «Zahlen und Fakten», die der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) heute veröffentlicht hat.

Das Volk stimmt am 13. Juni stimmt über das CO2-Gesetz ab. Seit 1990 konnte der gesamte CO2-Austoss in der Schweiz um 7.5 Millionen Tonnen gesenkt werden, das entspricht einer Reduktion um 17%. Aber noch immer werden jedes Jahr 37 Millionen Tonnen CO2 hierzulande verursacht. Die Baubranche hat im Rahmen des Gebäudeparks einen nahezu doppelt so grossen Effort geleistet, sie hat ihren Ausstoss um 33% verringert. Der Gebäudepark trägt heutzutage noch 11 Millionen Tonnen CO2 bzw. einen Viertel zum Gesamtausstoss bei. Dieses grosse Restpotential gilt es im Rahmen einer Offensive «Modernisierung Gebäudepark» durch Sanierungen und insbesondere moderne Ersatzneubauten zu nutzen.

Die Baubranche sucht stets nach Wegen, um noch umweltfreundlicher zu werden. Die Publikation «Zahlen und Fakten» untermauert diese Anstrengungen mit Daten. So hat die Bauwirtschaft über eine Milliarde Franken investiert, um ihre Baumaschinen mit Partikelfiltern auszurüsten, so dass sie heutzutage nur noch einen Fünftel der ehemaligen Stickoxid-Emissionen produzieren. Ferner wird ein Grossteil der massiven Baustoffe im Inland hergestellt und die vielen lokalen Kiesgruben helfen, die Transportwege kurz zu halten.

Premieren an erstmals verfügbaren Zahlen

Die diesjährige Publikation «Zahlen und Fakten 2021» des Schweizerischen Baumeisterverbands veröffentlicht auch einige bisher nicht verfügbare Daten. So hat der SBV als erste Institution überhaupt eine Stichprobe in mehreren Städten und Kantonen gezogen, um zu analysieren, wie sich die Anzahl an Einsprachen und Rekursen gegen Baugesuche entwickelt hat. Der SBV zeigt auf, wie schnell die Schweiz bei der Bewilligungsdauer eines Baugesuchs im Vergleich zu seinen deutschsprachigen Nachbarländern abschneidet. Es werden Auszüge aus einer Studie präsentiert, die erstmals das verbaute Volumen verschiedener Baumaterialien miteinander vergleicht. «Zahlen und Fakten 2021» kombiniert intuitiv verständliche Grafiken mit Kommentaren zu spannenden Kurzgeschichten.

«Zahlen und Fakten 2021» ist kostenlos verfügbar als PDF-Download unter diesem Link sowie ab dem 15. Juni als gedruckte Broschüre über den SBV-Shop. Empfängern der «Schweizer Bauwirtschaft» wird in der Juni-Ausgabe ein Exemplar beigelegt.

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