Die Juleica Ausbildung (wieder) in Bewegung bringen

Die Juleica Ausbildung in Niedersachsen wieder in Bewegung bringen – das war das Ziel des gestrigen Juleica Fachtag, der gemeinsam von der Sportjugend Niedersachsen und dem Landesjugendring Niedersachen angeboten wurde. Über 100 Menschen fanden sich in digitalen Räumen zusammen, um nach einem extrem schwierigen Jahr neuen Schub in die Ausbildung zu bringen.

Zum Auftakt wurden zentrale Inhalte der aktuellen Sinus-Studie vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. Für viele junge Menschen hat gerade die Pandemie nochmal ganz deutlich gemacht, wie wenig sie an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Dies zeigt sich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen, ob in der Schule, in der Freizeit oder im Alltag. „An diesem Thema kann die Juleica Ausbildung ansetzen. Jungen engagierten Menschen können hier Wege der Mitbestimmung aufgezeigt werden und sie können gemeinsam Ideen entwickeln, wie sie Entscheidungen im eigenen Verband partizipativer fällen.“ so Claudia Stelzmann, Vorstandssprecherin des Landesjugendring Niedersachen.

Ebenfalls wird in der Studie deutlich, wie sehr sich junge Menschen nach Gemeinschaft, Orientierung und Halt sehnen. „Das ist eine große Chance für den Sport und die Jugendarbeit. Hier erleben junge Menschen eine Form der Gemeinschaft mit anderen, die häufig für das ganze Leben prägt. Daher ist es wichtig, zeitnah wieder regulär Angebote der Juleica Ausbildung durchzuführen, um auch in Zukunft jungen Menschen Bewegung, Gemeinschaft und Orientierung bieten zu können.“ sagt Reiner Sonntag, Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen.

In zehn weiteren Workshops wurden anschließend zahlreiche Themen vertieft. Über Fragen der Integration und Inklusion, der Prävention vor sexualisierter Gewalt oder der Beteiligung junger Menschen wurde ausgiebig beraten. Auch die Frage der Digitalisierung der Juleica Ausbildung wurde an vielen Stellen vielschichtig diskutiert.

Die Juleica-Ausbildung ist die zentrale Qualifikation für ehrenamtlich Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie wird von Jugendverbänden, den öffentlichen Trägern und weiteren Trägern der Jugendarbeit angeboten. Diese Vielfalt kam auch beim Juleica Fachtag zum Tragen: voneinander lernen, den Austausch suchen und die Juleica Ausbildung in Niedersachen in Bewegung halten. Diesem Ziel haben sich Veranstalter und Teilnehmende verschrieben.

Über den Landesjugendring Niedersachsen e.V.

Die Jugendleiter/In-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeitende in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis. Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.

Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. ist der Zusammenschluss der 19 landesweit organisierten niedersächsischen Jugendverbände. Er vertritt die Interessen von ca. 80 einzelnen Jugendverbänden und etwa 200 kommunalen Jugendringen sowie die Interessen der jungen Menschen in Niedersachsen. Ferner unterstützt der LJR das ehrenamtliche Engagement von 50.000 Jugendleiterinnen in der Kinder- und Jugendarbeit in Niedersachsen.

Die Sportjugend Niedersachsen vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen gegenüber Politik, Öffentlichkeit und in der Sportorganisation. Sie fördert die sportliche, allgemeine und außerschulische Jugendarbeit. Die Sportjugend will Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung ganzheitlich unterstützen, zu ehrenamtlichem Engagement ermutigen und Bewegungsfreude wecken.

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