Pflege ist kein „Frauenberuf“

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt, dass der Pflegeberuf am heutigen Boys‘ Day im Vordergrund steht. An diesem Tag sollen Jungen auf typische und vermeintliche „Frauenberufe“ aufmerksam gemacht werden. Rund ein Sechstel des examinierten Pflegepersonals in deutschen Krankenhäusern ist heute männlich. Noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war ihr Anteil verschwindend gering. „Die deutschen Krankenhäuser benötigen dringend Pflegepersonal. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, wird in einem spannenden, facettenreichen Umfeld anspruchsvolle Aufgaben übernehmen. Der Beruf ist nicht nur krisensicher, er bietet mit der zunehmenden Akademisierung und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten auch sehr gute Karriereaussichten“, sagt der DKG-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerald Gaß. 

Das Problem des Fachkräftemangels in der Pflege zu lösen, muss eine der vordringlichsten Aufgaben der Gesundheitspolitik sein. Beschäftigte in Krankenhäusern stören sich heute vor allem an zu wenigen Kolleginnen und Kollegen. „Wir müssen mehr junge Menschen dazu bewegen, eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen, und wir müssen verstärkt versuchen, Berufsaussteiger in den Beruf zurückzuholen bzw. Fachkräfte im Beruf zu halten. Das funktioniert über attraktivere Arbeitsbedingungen und natürlich über gute Bezahlung. Auf keinen Fall aber können wir es uns leisten, die Hälfte der Bevölkerung durch das Klischee vom Frauenberuf Pflege weiter auszuschließen“, so Gerald Gaß.
 

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundes- und EU-Politik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 1.914 Krankenhäuser versorgen jährlich 21 Millionen stationäre Patienten und rund 20 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,3 Millionen Mitarbeitern. Bei 97 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

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