Die deutschen Legehennenhalter setzen Standards in Sachen Tierwohl und stellen zu Ostern die Versorgung mit Eiern sicher

Das Osterei vermittelt vielen Menschen in Deutschland ein gutes Gefühl. Der Eierverbrauch legt zum Osterfest noch einmal deutlich zu. Die deutschen Legehennenhalter sind darauf vorbereitet, bei gleichzeitig höheren Anforderungen an das Tierhaltungsmanagement.

Wenn wir an Ostern denken, denken wir auch an bunte Eier. So geht es den meisten Menschen in Deutschland. Ostereier wurden schon in vorchristlicher Zeit gefärbt und getauscht. Sie gelten als Glücksbringer und leiten mit dem Osterfest den Frühling ein. „Sie geben vielen Menschen einfach ein gutes Gefühl“, meint Henner Schönecke. Er ist Vorsitzender des Bundesverbandes Ei (BVEi) im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Damit das gute Gefühl bleibt, haben die deutschen Legehennenhalter in verantwortliche Tierhaltung und in das Tierwohl investiert. „Verbraucher können heute nicht nur der Produktqualität vertrauen, sondern auch darauf, dass die Legehennen verantwortungsvoll gehalten werden“, sagt Schönecke.

Die Halter verzichten seit 2017 auf Basis einer mit der Bundesregierung geschlossenen Vereinbarung freiwillig auf das Schnabelkürzen. Bei der heute intensiver als zuvor geführten Debatte über das Tierwohl in der Nutztierhaltung zeigt dieser Schritt, wie verantwortungsvoll und zukunftsorientiert die deutsche Eierwirtschaft denkt und handelt. „Wir bekennen uns zum Tierwohl als zentrales

Leitprinzip“, unterstreicht Schönecke. So gibt das DE auf jedem Ei dem Verbraucher Sicherheit und ein gutes Gefühl: Er kauft ein hochwertiges Produkt, das verantwortungsvoll in Deutschland produziert wird.

„Wir mit unserem Betrieb unterstützen Brancheninitiativen zur Weiterentwicklung unserer Legehennenhaltung“, berichtet Alexander Wiedemann stolz. Er und seine Frau Franziska halten 8.000 Hennen in einem Betrieb im schwäbischen Westendorf.

Hier versorgen sie die Region mit Eiern aus Boden- und Freilandhaltung. „Die Legehennen fordern von uns ein hohes Maß an Sorgfalt bei der Tierhaltung“, so Franziska Wiedemann. Der Betrieb Wiedemann hat viel in Tierwohl und Umweltschutz investiert und setzt auf das Vertrauen seiner Kunden.

Insgesamt werden in Deutschland rund 500 Millionen Eier an Ostern konsumiert. Die deutschen Legehennenhalter sind auf die gestiegene Nachfrage vorbereitet – ganz im Sinne des Tierwohls.

Informationen zum Eier-Markt in Deutschland (Bundesinformationszentrum Landwirtschaft)

2020: 239 Eier pro Person (+ 4 Eier zum Vorjahr)

Selbstversorgungsgrad: 72 Prozent

2020: 49,2 Millionen Legehennen in Deutschland (+ 2,5 Prozent zum Vorjahr)

2020: Erzeugung Deutschland:14,4 Milliarden Eier (+ 3 Prozent zum Vorjahr)

2020: Verbrauch: fast 20 Milliarden Eier

Weitere Informationen unter: www.legehennenhalter.de

Über den BVEi

Unter dem Dach des ZDG bildet der Bundesverband Ei e. V. (BVEi) die gesamte Erzeugungskette von Eiern ab: Mitglieder sind Junghennenaufzuchtbetriebe, Legehennenhalter, Packstellen und der Eierhandel sowie als weitere Gruppe die Koch-, Schäl- und Färbebetriebe. Zielsetzung des BVEi ist die Bündelung und Vertretung aller berufsständischen Interessen der in Deutschland an der Eiererzeugung und -vermarktung Beteiligten gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit.

 

Über den ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. vertritt als berufsständische Dach- und Spitzenorganisation die Interessen der deutschen Geflügelwirtschaft auf Bundes- und EU-Ebene gegenüber politischen, amtlichen sowie berufsständischen Organisationen, der Öffentlichkeit und dem Ausland. Die rund 8.000 Mitglieder sind in Bundes- und Landesverbänden organisiert.

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