AIV: „Zukunft gestalten“ ist Thema der neuen Ausgabe von „BB2070“

Nachdem gestern der AIV das Städtebau-Manifest für Berlin-Brandenburg „Unvollendete Metropole“ vorgestellt hat, erscheint am heutigen Donnerstag die sechste Ausgabe von „BB2070 – Magazin für Städtebau und urbanes Leben“. Das Manifest wird darin abgedruckt und begleitet von den Thesen und Forderungen vieler prominenter Persönlichkeiten, die sich für die zukünftige Gestaltung von Berlin-Brandenburg engagieren.

Tobias Nöfer, AIV-Vorsitzender und zusammen mit Harald Bodenschatz Mitherausgeber von BB 2070: „Die Vorschläge sind sicher im Einzelfall kontrovers und nicht immer kongruent, aber in jedem Fall eine Bereicherung der Zukunfts-Debatte. Mit unserem Magazin und unserer Initiative wollen wir unseren Beitrag dafür leisten, dass die Diskussion über Inhalte und Formen der Entwicklung unserer Hauptstadtregion Fahrt aufnimmt. Wir erwarten, dass unsere Vorschläge seitens Politik und Verwaltung aufgegriffen werden. Kooperativer Städtebau mit dem Ziel einer nachhaltigen, vitalen und lebenswerten Hauptstadtregion muss Wirklichkeit werden!"


Die sechste Ausgabe von „BB 2070“ gibt der AIV im Verlag Wasmuth & Zohlen heraus. Rudolf Spindler, Chefredakteur des Magazins: „Im aktuellen Heft schreiben 33 bekannte Wissenschaftler, Architekten, Städtebauer, Schriftsteller und Politiker über ihre Ideen und Vorschläge zum Thema ,Zukunft gestalten‘. Was die unterschiedlichen Temperamente verbindet, ist ihr Engagement für Veränderungen und Aufbruch in Berlin und Brandenburg und darüber hinaus. Drei große Fotostrecken machen das Magazin auch in visueller Hinsicht zu einem Erlebnis. Wir veröffentlichen das Fototagebuch von Andreas Rost, dessen Schwarz-Weiß-Bilder den menschenleeren Stadtraum Berlins in pandemischer Zeit zeigen. Und zwei Fotoessays von Jonathan Schmalöer, die die Stadträume Schwedt an der Oder und Brandenburg an der Havel auf bisher ungesehene Weise vorstellen.“

Die weiteren Themen sind:

David Wagner unternimmt einen Stadtspaziergang durch Berlin und fordert mehr Raum für Fußgänger. Wolf D.Eisenkraut erklärt, warum die Friedrichstraße sich nicht als Ort für Verkehrsexperimente eignet. Vittorio Magnano Lampugnani geht der Frage nach, warum wir angesichts der Klimakrise eine dauerhafte und dichte Stadt brauchen. Faraneh Farnoudi und Andreas Hild befassen sich mit dem Umbau ungeliebter Bürobauten, und Jörg-Andreas Krüger beharrt darauf, dass wir den Flächenverbrauch vermeiden müssen.  Hans Stimmann untersucht den Charakter Berlins als Doppelstadt. Wilhelm von Boddien betrachtet die Qualität öffentlicher Räume, Katrin Lompscher versteht städtebauliche Wettbewerbe als Impulsgeber für die Stadtentwicklung. Für einen Architekturrat Berlin-Brandenburg plädiert Arno Lederer. Frank Nägele zielt auf eine Verfassungsänderung zur Reform der Berliner Verwaltung und Thomas Heilmann sucht Verbündete für eine „Kleine Revolution“. 

Anne Katrin Bohle betont die Bedeutung der „Neuen Leipzig-Charta für die europäischen Städte“, während Christoph Mäckler Gesetze und Verordnungen dafür verantwortlich macht, dass wichtige „Nebenräume der Stadt“ nicht gebaut werden können. Renate Künast entwirft ihre Vision für eine „lebenswerte Stadt des 21. Jahrhunderts“. Monika Grütters fragt nach unter dem Motto „Zusammenhalt in Vielfalt“ nach der Rolle der Kultur als „Impulsgeberin für die Stadtentwicklung“ und Bernhard Schulz spricht mit Thomas Ostermeier über das künftige Theater nach der Pandemie. Warum wir ein „umfassendes Konzept für seelische Gesundheit“ brauchen, erläutert Mazda Adli. Berliner Zukunftsorte: Mit Bettina Jarasch gehen wir nach Tegel und Siemensstadt, mit Klaus Groth nach Neulichterfelde und mit Stephan Allner nach Schmargendorf, wo in den nächsten Jahren ein riesiges Gewerbeareal mit Urban Farming entsteht.

Christine Edmaier und Christian Keller schlagen gemeinsam eine IBA für Berlin-Brandenburg vor. Jan Drews, Carlo Becker und Anja Kneiding skizzieren einen „Masterplan Grün“, Beatrice Kramm die Vision einer Einheit von Berlin-Brandenburg, und Maren Kern denkt an einen gemeinsamen Wohnungsraum. Jörg Steinbach beantwortet die Frage nach den Wachstumschancen, die die Ansiedelung von Tesla für Brandenburg verspricht, während Engelbert Lütke Daldrup bereits über eine Zukunft nachdenkt, in der Flughafenstädte den Metropolenraum prägen werden. Die „Letzte Seite“ bestreitet Andreas Bernard mit seinen Beobachtungen „In den Städten“.

Die sechs Ausgaben von „BB 2070 – Magazin für Städtebau und urbanes Leben“ widmen sich Schlüsselthemen wie: Grün, Zentren, Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Klima und Wasser, Zukunft der Metropole. Alle Ausgaben von „BB 2070“ können als Heft-Sammlung in einem hochwertigen Schuber (29 Euro) bestellt werden, oder als Einzelhefte (6 Euro): https://unvollendete-metropole.de/publikationen-shop/.

Über den Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V.

Der AIV hat das Ziel, die Berliner und Brandenburger Baukultur zu fördern. Seine wichtigste Aufgabe sieht der traditionsreiche und älteste noch bestehende Verein Berlins somit darin, Stellung zu aktuellen Planungsvorgängen zu beziehen. Er nimmt damit Einfluss auf die Entwicklungen in wichtigen Bereichen der Metropolregion. Der AIV analysiert und kommentiert Etappen und Projekte; er stellt Diskussionsansätze für die zukünftige Stadt- und Metropolentwicklung vor und ist somit ein kritischer Begleiter der Bau- und Kulturgeschichte Berlins und Brandenburgs. www.aiv-berlin-brandenburg.de, aktuelle Informationen über Twitter @AivBerlin.

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