Vorstand Schäfer zu Standorten: Ich kann die emotionale Diskussion verstehen

Daimlers Forschungsvorstand Markus Schäfer hat die Belegschaft des Autoherstellers noch einmal darauf eingeschworen, dass der Umbau des Unternehmens hin zur Elektromobilität und die Aufgabe der Motorproduktion in den deutschen Werken unausweichlich sind. „Ich kann verstehen, dass diese Diskussion unter den Mitarbeitern emotional geführt wird. Der Schritt ist jedoch unumgänglich, da wir uns in einem globalen Wettbewerb bei dieser Technologie, und auch der Zelltechnologie, befinden“, sagte Schäfer der neuen Ausgabe der Zeitschrift auto motor und sport. „Wir haben eine gute Basis, weil wir die ersten waren, die Zellen selbst entwickelt und gefertigt haben und zwar in Kamenz, Deutschland. Diese Teams und damit die Kompetenz haben wir daher ebenfalls nach Stuttgart geholt“, so Schäfer. „Wir müssen Raum schaffen, dabei geht es um viele tausend Quadratmeter. Klassische Verbrennerumfänge ziehen also nach und nach aus, Elektro-Komponenten ziehen ein.“

Allerdings räumt Vorstand Schäfer ein, dass der Umbau der Werke nicht einfach wird. „In einem historisch gewachsenen Werk wie Untertürkheim mit mehr als 18.000 Mitarbeitern ist das eine enorme Aufgabe. Auch da haben wir vor Jahren begonnen, und eine von insgesamt zwei Batteriefabriken nimmt nun ihre Arbeit auf. Darüber hinaus gibt es die Zusage, dort künftig den elektrischen Antriebsstrang zu fertigen.“


Die Kooperation mit dem chinesischen Hersteller und Daimler-Großaktionär Geely biete günstigere Produktionsmöglichkeiten insbesondere für die Versorgung des chinesischen Marktes. „Da geht es selbstverständlich auch um Skalen-Effekte. Wir haben eine große Vielfalt an Verbrennungsmotoren, derzeit fast 20 verschiedene, um die ganze Palette von Kompaktfahrzeugen bis zum Sprinter zu bedienen. Da müssen wir schrumpfen und gleichzeitig im globalen Wettbewerb mit den Möglichkeiten eines Partners unsere Ingenieurs-Kompetenz mit der Wertschöpfung in China und dem zusätzlichen Volumen von Geely und Volvo kombinieren“, erklärt der Forschungsvorstand. „Es geht also darum, mit einem erfahrenen Partner den chinesischen Markt zu erschließen.“ 

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