Marienerscheinung in Irland – Knock in Irland, der drittgrößten Marienwallfahrtsort

Die Marienerscheinung am 21. August 1879 in Knock fällt in die Zeit der zweiten großen Hungersnot in Irland. Bei der ersten in der Mitte des 19. Jahrhunderts, bei der, ausgelöst durch die Kartoffelfäule, mehr als eine Million Menschen verhungerten, weil ihnen das Grundnahrungsmittel entzogen war, und etwa 1,5 Millionen zur Auswanderung gezwungen wurden, hatte die Grüne Insel einen gewaltigen Blutzoll entrichten müssen, sodass die gesamte Einwohnerzahl fast um die Hälfte sank. Bei der zweiten im späten 19. Jahrhundert war der Verlust an Menschen nicht so gewaltig, weil man eine Vorratswirtschaft betrieben und die Hilfsmaßnahmen der Engländer, die das Land ausbeuteten, früher gegriffen hatten. In jener Zeit, als sich allmählich Widerstand gegen die Landlords formierte, die die irischen Bauern auf eigener Scholle zu immer höheren Pachterträgen und Abgaben zwangen, musste der englische Leuteschinder Charles Cunningham Boykott erleben, dass seine Untergebenen die Erntearbeit „boykottierten“. In jener Zeit also, als der Freiheitsdrang der Iren sich wieder einmal formierte und sich in Aufständen Luft verschaffte, als große irische Staatsmänner versuchten, die Knebelverträge der Engländer zu lockern, erschien in Knock, einem kleinen unscheinbaren Dorf in der Grafschaft Mayo die Gottesmutter, begleitet vom hl. Josef und dem Apostel und Evangelisten Johannes an der Ostgiebelwand des kleinen Gotteshauses. Fünfzehn Personen jeden Alters haben die Erscheinung an einem regnerischen Augustabend 1879 gesehen und ein einheitliches und glaubwürdiges Zeugnis abgelegt. Kritiker haben versucht, die Vision als Halluzination einer hungernden und ausgezehrten Gruppe Dorfbewohner darzustellen, doch die sich anschließenden Krankenheilungen belegen das Gegenteil. Dreihundert hat allein der Ortspfarrer, Erzdiakon Pfarrer Bartholomew Cavanagh, dokumentiert. Zwei kirchliche Kommissionen haben die Übernatürlichkeit des Ereignisses bestätigt. Die Päpste Pius XII., Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. – der Knock anlässlich der Hundertjahrfeier der Erscheinungen 1979 besuchte –, haben sich durch Geschenke und Opfergaben mit Knock verbunden gefühlt. Heute kommen etwa 1,5 Millionen Pilger jährlich in das abgelegene kleine Dorf, das inzwischen über eine Basilika mit einem Fassungsvermögen von etwa 15.000 Menschen verfügt. Knock hat dank der Initiative eines unternehmungslustigen Pfarrers auch einen eigenen Flughafen, auf dem Maschinen aus den USA und Europa landen können. Auch von Düsseldorf und Köln/Bonn aus wird Knock Airport in den Sommermonaten angeflogen.

Hermann Multhaupt, Autor des neuen Buches „Ein Stück Himmel über Knock – Die Mutter Gottes erschien in einer irischen Regennacht“, ist 1937 in Beverungen geboren. Er arbeitete als Journalist in Karlsruhe, Offenburg, Mannheim, in der bayrischen Oberpfalz sowie in Baden-Baden und war von 1979 bis 2000 Chefredakteur der Kirchenzeitung „Der Dom“ in Paderborn. Er schrieb etwa 80 Bücher, darunter Romane, Meditationsbände, Geschenkbücher und Tagebücher aus Südamerika. Multhaupt gilt mit dem ev. Pfarrer Manfred Wester als Wiederentdecker irischer Segenswünsche, von denen er zahlreiche Bände herausgab. Dafür bekam er ein Dankschreiben der irischen Präsidentin Mary Mac Aleese. Er erhielt mehrere Lyrikpreise und ein Arbeitsstipendium des Landes NRW. Für seine kirchlich engagierte Tätigkeit bekam er 1981 den Journalistenpreis der Deutschen Bischofskonferenz.

Das interessante neue Taschenbuch von Hermann Multhaupt, 272 Seiten, 16,50 €, mit dem Titel „Ein Stück Himmel über Knock – Die Mutter Gottes erschien in einer irischen Regennacht“, ISBN 978-3-95544-141-8, erschien im christlichen Manuela Kinzel Verlag. Es ist ab sofort im Buchhandel, im Internet oder direkt beim Manuela Kinzel Verlag erhältlich.


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