BKK-Umfrage: Video- und Telefonsprechstunden sind in Zeiten der Corona-Pandemie sehr gefragt

Wie haben Patientinnen und Patienten in Zeiten von Corona alternative Behandlungsmöglichkeiten wie Video- und Telefonsprechstunden genutzt? Das wollte der BKK Dachverband wissen und hat hierzu im September in einer repräsentativen Online-Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Statista 3.000 Personen im Alter ab 18 Jahren aus ganz Deutschland befragen lassen.

Obwohl Videosprechstunden mit rund 5 Prozent kaum genutzt wurden, wünscht sich fast die Hälfte (41 Prozent) der Befragten Video- und Telefonsprechstunden als dauerhaft digitales Angebot in der Gesundheitsversorgung. Jeder vierte Versicherte verzichtete aus Angst vor Ansteckung insbesondere auf Haus- und Facharztbesuche. Dennoch suchten 74 Prozent den Arzt in der Praxis persönlich auf.

„Heute befasst sich der Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) damit, Fernbehandlung erneut als abrechenbare Leistung zuzulassen. Neben den AHA-Regeln ist dies, jetzt auch zu Beginn der Hochphase von Erkältungserkrankungen, ein sinnvolles Instrument, überfüllte Praxen zu meiden und das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus zu mindern. Videosprechstunden sind als Infektionsschutz sinnvoll und sollten zum Regelangebot der ambulanten Versorgung gehören. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Patient*innen sich bei Atemwegserkrankungen telefonisch krankschreiben zu lassen, am besten so lange, bis die Gefahr durch Covid-19 auf ein vertretbares Maß zurückgegangen ist“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. 


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