Region sieht Fortschritte im Planungsprozess

Am 12. November möchte die Deutsche Bahn (DB) laut einer Pressemeldung vom heutigen Tag erstmals die Öffentlichkeit über die Planungsschritte für das Bahnprojekt Neu- und Ausbaustrecke (NBS/ABS) zwischen Mannheim und Karlsruhe informieren. Damit soll nach den Angaben der DB der Planungsdialog starten, coronabedingt zunächst jedoch online.

Verbandsdirektor Gerd Hager hebt die weiträumige Herangehensweise hervor. Die DB erstreckt den Suchraum über die Rheinebene zwischen Mannheim und Karlsruhe sowie zwischen dem Kraichgau im Osten und dem Pfälzer Wald im Westen. „Das war eine zentrale Forderung aus der Region, den linksrheinischen Bereich bei der Trassensuche miteinzubeziehen“, so Hager. In diesem Zusammenhang erinnert er an weitere Punkte aus der Karlsruher Erklärung, die die Grundpositionen der Region zusammenfasst. Dazu gehört ein durchgängig hohes Niveau des Lärmschutzes entlang der Schienenstrecken beim Neubau und im Bestand. Wichtig ist darüber hinaus ein stringenter Diskussionsprozess, in dem die kommunalen und regionalen Vertreter angemessen repräsentiert und intensiv in die Entscheidungsabläufe eingebunden sind.

Außerdem sollte südlich von Karlsruhe bis zum Rastatter Tunnel neben dem im Bundesverkehrswegeplan vorgesehenen dritten, ein weiteres, viertes Gleis eingeplant werden. Nur dadurch sei die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs zu gewährleisten.


Nach Angaben der DB werde die Auftaktveranstaltung über die Projekt-Website www.mannheim-karlsruhe.de zugänglich sein, die bereits heute über das Bahnprojekt informiert. Der Veranstaltungsbeginn sei für 18:00 Uhr geplant. Unmittelbar nach der Auftaktveranstaltung soll das Dialogforum Mannheim-Karlsruhe seine inhaltliche Arbeit beginnen, in dem auch Mitglieder der Arbeitsgruppe Schienengüterverkehr vertreten sein werden.

Hintergrundinformation

An der Arbeitsgruppe Schienengüterverkehr, die sich aus Anlass der Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans im Frühjahr 2015 zusammengefunden hat, beteiligen sich unter Federführung des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein der Verband Region Rhein Neckar, die betroffenen Stadt- und Landkreise, Städte und Gemeinden, das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg sowie die Deutsche Bahn.

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