Enge und faire Partnerschaft zwischen Afrika und Europa notwendiger denn je

Anlässlich des informellen Treffens der EU-Entwicklungsminister_innen am 29. September 2020, an dem auch der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell teilnimmt, fordert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) eine enge und faire Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa.

„Wir bedauern die Verschiebung des ursprünglich für Ende Oktober geplanten Gipfeltreffens zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union. Die humanitären, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie erfordern gerade jetzt eine solidarische Zusammenarbeit“, erklärt Mathias Mogge, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von VENRO.

„Die EU-Kommission und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft haben die Kooperation mit Afrika zu einem ihrer Schwerpunkte erklärt. Die EU-Entwicklungsminister_innen müssen nun ein deutliches Signal aussenden, dass die Menschen in Afrika mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden. Für die Bekämpfung des Hungers, den Ausbau der Gesundheitssysteme und die Anpassung an den Klimawandel brauchen sie die europäische Unterstützung.“

VENRO fordert außerdem eine stärkere Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteur_innen bei den Vorbereitungen des AU-EU-Gipfels und der AU-EU-Strategie.

Am 16. Oktober 2020 veranstaltet VENRO die hybride Konferenz “Civil Society Driving Change: Towards a New Quality of the Africa-Europe Partnership” (Anmeldung bis zum 9. Oktober). Teilnehmen werden neben Vertreter_innen der afrikanischen und europäischen Zivilgesellschaft auch die zuständigen Staatssekretär_innen der aktuellen EU-Trio-Präsidentschaft aus Deutschland, Portugal, Slowenien sowie Jutta Urpilainen, die EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften und Entwicklung.

In Vorbereitung auf die Konferenz startet VENRO heute (28. September) eine Online-Umfrage zu den afrikanisch-europäischen Beziehungen aus Sicht gesellschaftlicher Akteur_innen. Die Befragung läuft bis zum 5. Oktober und wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt. Die Ergebnisse werden in die weiteren Vorbereitungen des AU-EU-Gipfels eingebracht.

Über den VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.

VENRO (www.venro.org) ist der Bundesverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO). Ihm gehören rund 140 deutsche NRO an, die in der privaten oder kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Humanitären Hilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätig sind.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.
Stresemannstraße 72
10963 Berlin
Telefon: +49 (30) 2639299-10
Telefax: +49 (30) 2639299-99
http://www.venro.org

Ansprechpartner:
Ian Mengel
Referent Kommunikation
Telefon: +49 (178) 5450158
E-Mail: i.mengel@venro.org
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel