Lustlos und unmotiviert: Hat der Autohandel den Umgang mit dem Kunden verlernt?

Das Ergebnis des großen Tests unter Deutschlands Neuwagenhändlern ist ernüchternd: Mit einer Gesamtwertung von 64 Prozent arbeiten die Autohändler der 32 verkaufsstärksten Marken insgesamt wenig zufriedenstellend. Zwar hat sich der Durchschnittswert gegenüber dem Vorjahr leicht um ein Prozent verbessert. Dennoch kommt der Handel nicht aus dem Mittelmaß heraus. In nur sehr wenigen Disziplinen schafft es der Handel in den grünen Bereich, berichtet AUTO MOTOR UND SPORT in seiner neuesten Ausgabe.

Unter dem Durchschnitt liegt die Bewertung bei Probefahrten. In dieser Disziplin kann keine der 32 Marken ein zufriedenstellendes Ergebnis vorweisen. Dieses Problem ist seit vielen Jahren bekannt: Es stehen nicht genügend Autos zur Verfügung. Doch auch ohne die nötige Hardware zeigt der Handel gravierende Schwächen: Dreiviertel der Kunden sind von der Nachverfolgung nach einem Besuch im Autohaus enttäuscht. „Verlässt ein Kunde ohne Vertrag das Autohaus, hört er in der Regel nichts mehr vom Verkäufer“, fasst AUTO MOTOR UND SPORT das Ergebnis der Studie von Concertare für diese Disziplin zusammen.

Auch bei den Produktpräsentationen können die Neuwagenverkäufer nicht überzeugen: Das liege daran, dass entweder die Autos fehlen oder die Verkäufer keine Lust haben, so AUTO MOTOR UND SPORT. Mit 58 Prozent fällt das Ergebnis nicht zufriedenstellend aus. Ebenfalls Verbesserungsbedarf sieht der Test in den Disziplinen Bedarfsanalyse (76 Prozent), Abschlussorientierung (77 Prozent) und Finanzdienstleistungen (61 Prozent). Gute Arbeit wird den Autohändlern bei der Beratungsqualität und dem Verkäuferverhalten bescheinigt, in der letzten Disziplin allerdings mit Abstrichen: „Gleich bei neun von 32 Marken müssen die Neuwagenverkäufer in Sachen Benehmen noch einmal die Schulbank drücken.“


AUTO MOTOR UND SPORT berichtet in der neuesten Ausgabe von den erweiterten Tests, die gemeinsam mit dem britischen Spezialisten Emissions Analytics vorgenommen werden. Mit der Firma arbeitet die Testredaktion des Fachmagazins schon seit fast drei Jahren bei seinen regelmäßigen Messungen im realen Fahrbetrieb zusammen. Für den neuen Partikeltest wird ein portables Emissionsmessgerät (PEMS) eingesetzt. Es ist in der Lage selbst kleinste Teilchen bis 23 Nanometer zu registrieren. Sie gelten als besonders gesundheitsgefährdend.  

Weitere Hintergründe und eine Übersicht gibt es in der neuen Ausgabe von AUTO MOTOR UND SPORT.

www.auto-motor-und-sport.de

Über Motor Presse Stuttgart

Die Motor Presse Stuttgart (www.motorpresse.de) ist einer der führenden Special-Interest-Publisher im internationalen Mediengeschäft und mit eigenen Beteiligungsgesellschaften sowie Lizenzausgaben in 20 Ländern rund um die Welt verlegerisch aktiv. Die Gruppe publiziert rund 100 Zeitschriften, darunter AUTO MOTOR UND SPORT, MOTORRAD, MEN’S HEALTH, MOUNTAINBIKE und viele, auch digitale, Special Interest Medien in den Themenfeldern Auto, Motorrad, Luft- und Raumfahrt, Lifestyle, Sport und Freizeit. Mehrheitsgesellschafter ist mit 59,9 Prozent das Medienhaus Gruner + Jahr. 40,1 Prozent der Anteile halten die Gründer: Familie Pietsch 25,1 Prozent, Hermann Dietrich-Troeltsch 15,0 Prozent.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Motor Presse Stuttgart
Leuschnerstr. 1
70174 Stuttgart
Telefon: +49 (228) 696545
Telefax: +49 (711) 182-1779
http://www.motorpresse.de

Ansprechpartner:
Dirk Johae
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (711) 182-1657
E-Mail: djohae@motorpresse.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.