Sind gebrauchte Gasautos eine gute Alternative?

Bis zu 25 Prozent weniger CO2-Ausstoß als ein Ottomotor sowie geringere Stickoxid- und Feinstaubbelastungen, bis zu 75 Cent pro Liter günstiger als Benzin und wertstabiler als Pkw mit Benzin- oder Dieselmotoren: Diese Werte machen Autos mit Gasantrieben zur perfekten umweltfreundlichen Alternative für herkömmliche Antriebe. Doch wo ist der Haken?

Die Zeitschrift AUTO STRASSENVERKEHR hat den Gebrauchtwagen-Markt untersucht: „Gasautos sind auf dem Secondhand-Markt nicht unbedingt billig zu haben“, fasst AUTO-Redakteur Henning Busse zusammen. Bis zu 2500 Euro sind Autos mit Gasantrieb teurer als ein vergleichbares Modell mit Benziner. Je nach Modell lohnt sich ein Umstieg auf einen alternativen Gasantrieb erst bei einer Laufleistung von mehr 60.000 Kilometern. Der Wechsel zahlt sich aber beim Wiederverkauf aus: Da sind Autos mit Erdgas (CNG) oder Flüssiggas (LPG) wertstabiler – auch bei einer nachträglichen Umrüstung.

Kostenbewusste Autofahrer, die ihren Benziner nachträglich umrüsten möchten, fahren mit einer LPG-Anlage vergleichsweise günstig: Für einen Umbau sind 1500 bis 3500 Euro zu rechnen. (CNG: bis zu 5000 Euro). Für Einbauten gilt eine klare Regel: „Alle Arbeiten sollten nur zertifizierte Betriebe durchführen“, so AUTO STRASSENVERKEHR. Egal ob ab Werk oder als Umbau: Flüssiggas ist beliebter als Erdgas – vor allem bei schweren SUV und Autos aus dem Premiumsegment. Das liegt auch am engmaschigeren Tankstellennetz: Rund 6500 Stationen mit LPG-Zapfsäulen stehen in Deutschland nur rund 1000 CNG-Tankstellen gegenüber.


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