Fit in den Frühling: Starten Sie mit gesunden Kräutern in die neue Jahreszeit

Kräuter liefern viele wichtige Vitamine, Minerale und sekundäre Pflanzenstoffe, die für verschiedenste Zell- und Organfunktionen benötigt werden. Weil Salate und Gemüse diese wertvollen Inhaltsstoffe nicht enthalten, sollten frische oder konservierte Kräuter fester Bestandteil des Ernährungsplans sein. Wie das gelingt, erklärt Pflanzen-Kölle.

Kräuter im eigenen Garten pflanzen

Schon mal an einen eigenen Kräutergarten gedacht? Es lohnt sich. Denn Kräuter lassen sich hervorragend im eigenen Garten anbauen. Durch die Verwendung Ihrer eigenen Bio-Kräuter können Sie zudem sicher sein, dass keine Verunreinigungen oder Pflanzenschutzmittel enthalten sind.


Für die Bepflanzung gilt: Kräuter wachsen am besten auf einem gut durchlässigen, humosen Boden. Bio-Erde und Bio-Wurzelkraft bereiten den Boden zusätzlich auf, schaffen ideale Startbedingungen und fördern das Anwachsen der Kräuter wesentlich. Schattenkräuter wie Bärlauch, Liebstöckel, Sauerampfer oder Waldmeister gedeihen hierbei am besten an schattigen Standorten.

Ernten Sie Ihre Kräuter am besten am späten Vormittag und nur die Menge, die Sie direkt benötigen. So entfalten die Pflanzen ihr volles Aroma und Sie erhalten den vollen Gehalt an Inhaltsstoffen.

Grillen mit Kräutern

Auch Grillfreunde profitieren von einem eigenen Kräutergarten. Kräuter eignen sich nämlich wunderbar als Marinade fürs Grillfleisch, welches dadurch aromatischer und zarter wird. Wenn Sie die Marinade selbst mit Ihren eigenen Gartenkräutern herstellen, können Sie sicher sein, dass keine Geschmacksverstärker enthalten sind. Neben den Klassikern Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano und Estragon sorgen auch Bohnenkraut, Kerbel, Lavendel, Majoran oder Zitronenmelisse für Abwechslung und wahre Geschmackserlebnisse.

Für Ihre eigene Grillmarinade benötigen Sie lediglich frische oder getrocknete Kräuter (Achtung: Nicht zu fein hacken), hitzebeständiges Öl, Zwiebeln, Zitronen- oder Limettensaft, Salz, Zucker, Pfeffer und Essig. Vermischen Sie alles und legen Sie das Fleisch für einige Stunden in der Marinade ein. Entfernen Sie die Kräuter vor dem Grillen wieder und tupfen Sie das Fleisch ab, damit kein Öl auf die Glut tropft. Ein letzter Tipp: Lassen Sie das Grillgut nicht zu heiß werden und grillen Sie es lieber etwas länger.

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