Brauer und Mälzer – der Beruf zum Gerstensaft

Ob obergärig, untergärig, Craft- oder Bockbier – Bier gilt in vielen Regionen Deutschlands als Kulturgut. Da wundert es nicht, dass laufend neue Biersorten entwickelt werden oder Bierverkostungen für Biersommeliers immer mehr Zuspruch bekommen. Nicht nur das macht den Beruf "Brauer und Mälzer" zu einem attraktiven Ausbildungsberuf.

Es ist ein Beruf mit Tradition und großer wirtschaftlicher Bedeutung. Denn seit 1934 ist der Beruf im Verzeichnis der Gewerbe eingetragen, die als Handwerk betrieben werden können. Außerdem zählte der Deutsche Brauerbund für 2016 knapp über 1400 und für 2017 sogar 1482 Brauereien in Deutschland. Er verweist darauf, dass die Zahl erstmals seit 1978 wieder über der Marke von 1400 liegt und Deutschland international die viertgrößte Bierbraunation ist.
Der Beruf zum Gerstensaft ist vielseitig und hat viel zu bieten. Denn Brauer und Mälzer stellen nicht nur Getränke her, sie beschäftigen sich mit chemischen Abläufen, industrieller und maschineller Produktion und mit Lebensmittelrecht. Ausbildungsbetriebe zahlen übrigens je nach Bundesland zwischen 764 ? und 881 ? als Ausbildungsvergütung im ersten Lehrjahr.
Die Ausbildungsstellen bundesweit sind zwar gezählt – für den Ausbildungsstart 2017 waren bei Arbeitsagenturen und Jobcentern 185 Ausbildungsstellen gemeldet. Trotzdem lohnt es sich, über diesen Beruf nachzudenken. Wer sich für eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer bei einer vom Wohnort entfernten Brauerei entscheidet, sollte bei seiner Arbeitsagentur vor Ort nach Unterstützung fragen, z.B. nach Berufsausbildungsbeihilfe.

Hintergrund: Der Deutsche Brauer-Bund feiert seit 1994 den Tag des Deutschen Bieres jeweils am 23. April.
Bundesweit gab es im Juni 2017 knapp 5.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Brauer und Mälzer. Im März 2018 waren bei Arbeitsagenturen und Jobcentern 125 Arbeitslose Brauer und Mälzer gemeldet.


Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter:
www.twitter.com/bundesagentur 

Informieren Sie sich über den Beruf "Brauer und Mälzer":
https://berufenet.arbeitsagentur.de 

Lesen sie die persönliche Geschichte eines Nürnberger Brauerei-Duos:
https://faktor-a.arbeitsagentur.de/ 

 

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Bundesagentur für Arbeit
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Telefon: +49 (911) 179-0
Telefax: +49 (911) 179-2123
http://www.arbeitsagentur.de

Ansprechpartner:
Presseteam
Telefon: +49 (911) 179-2218
Fax: +49 (911) 179-1487
E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.