Outdoor-Freizeitparks für Erwachsene: Darauf sollten Nutzer achten

Nicht nur Kinder bewegen sich gerne an der frischen Luft, auch bei Erwachsenen werden Outdoor-Freizeitparks immer beliebter. Parcoursplätze, Motorikparks und Fitnessgeräte im Zirkel sind im Trend und sollen die Erwachsenen im Freien auf Trab bringen. Was beim Training zu beachten ist, erklärt Roland Zwickl, Spielplatzexperte bei TÜV SÜD Product Service.

Outdoor-Fitnessparks für Erwachsene bieten unterschiedliche Geräte, die zur Bewegung animieren und an denen verschiedene Übungen durchgeführt werden können. Sie sind aus wetterfesten, robusten Materialien und orientieren sich an herkömmlichen Fitnessstudiogeräten wie Ergometer, Stepper oder Eigengewicht-Trainer für Klimmzüge oder Liegestützen. Die Fitnessparcours sind meist kreisförmig angeordnet – im Gegensatz zu früheren Trimm-Dich-Pfaden, wo sich Laufstrecken und Übungsstationen abwechseln – und eignen sich für Anfänger wie auch für Profis. Intensität und Wiederholungsanzahl der Übungen können nach persönlichen Voraussetzungen gestaltet und somit unabhängig vom jeweiligen Fitness-Level durchgeführt werden.

Hier kommen alle Generationen in Schwung


Mit den Übungen sollen Mobilität, Kraft und Fitness der Sportler gefördert werden. Outdoor-Freizeitparks sind für die ganze Familie geeignet, denn ihr Ziel ist es, spielerisch zu arbeiten und den Gleichgewichtssinn durch Balancierübungen oder Hangelstangen zu fordern. Senioren schätzen an den Anlagen neben der Bewegung auch das Treffen mit Gleichgesinnten und die Möglichkeit zu Gesprächen. Durch die Einbindung in grüne Parklandschaften steigern Outdoorparks das Wohlbefinden der Sportler: Dies kann beim Stressabbau und der Senkung von Bluthochdruck helfen und sogar das Risiko für psychische Erkrankungen oder Rückenleiden minimieren.

Verhaltenstipps in den Parcours

Bevor Sportler die Geräte benutzen, sollten sie sich davon überzeugen, dass diese einen festen und sicheren Stand haben. Denn auch wenn alle Geräte regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf repariert werden, sind sie der Witterung und anderen schädlichen Einflüssen ausgesetzt. TÜV SÜD-Experte Roland Zwickl rät, zunächst nach offensichtlichen Gefahrenquellen Ausschau zu halten. Das können Glasscherben, zerbrochene oder beschädigte Teile an den Sportgeräten, scharfe Kanten oder abstehende Schrauben sein, die möglicherweise zu Verletzungen führen. „Wer beschädigte Sportgeräte vorfindet, sollte auf das Training daran verzichten und den zuständigen Betreiber – meist die Gemeinde – informieren“, erklärt der Ingenieur.

Unterstützung durch Apps & QR Codes

Auch im Freien ist Aufwärmen vor dem Training sinnvoll. Dazu genügt es, einige Male in schnellem Tempo um den Parcours zu gehen oder Dehnübungen auf der Stelle zu machen. Manche moderne Outdoor-Fitnessplätze bieten auch digitale Trainingsunterstützung an: Mit Apps und QR Codes an den Stationen erhält der Sportler Anleitungen zu den Übungen und weitere Informationen zum Training. Viele Städte, Gemeinden sowie Vereine bieten Outdoor-Sport außerdem in der Gruppe an – eine Alternative für alle, die den Ansporn in der Gemeinschaft brauchen, um in Bewegung zu kommen.

Weitere Informationen unter https://www.tuev-sued.de/themen/sport-freizeit-tourismus/spielgeraete-und-spielplaetze

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Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Rund 24.000 Mitarbeiter sorgen an mehr als 800 Standorten in über 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuev-sued.de

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