„Circle of Competence“: Fokussieren statt verzetteln

Das Wort „verzetteln“ wird meist ohne großes Nachdenken benutzt. Doch was bedeutet es? Verzetteln heißt, dass sich jemand „planlos und unnütz für vielerlei Kleinigkeiten“ verbraucht und seine Zeit mit „vielerlei Unwichtigem“ verbringt, so der Sprachwissenschaftler Wilfried Kürschner http://www.baer-linguistik.de/beitraege/jdw/verzetteln.htm

„Wer Karriere machen oder in seinem Beruf zu den Besten gehören will, der sollte sich besser früh als spät nicht verzetteln, sondern auf ein Ziel hin fokussieren und konzentrieren“, sagt der Personalberater Michael Zondler von CENTOMO http://www.centomo.de in Stuttgart. Der Schweizer Schriftsteller und Unternehmer Rolf Dobelli empfiehlt daher, den eigenen Erfolg durch Verzicht zu steigern. Er verweist dabei auf den Investor und Mäzen Warren Buffett, der den Begriff des „Circle of Competence“ geprägt hat. Dieser „Kompetenzkreis“ bedeutet, dass man alles, was innerhalb dieses Kompetenzkreises liegt, mit Meisterschaft beherrscht. Was außerhalb liegt, versteht man nicht oder nur halb.

„Die Lehre vom Kompetenzkreis ist ein Erfolgsrezept für den Beruf, nicht für das Privatleben. Wer leidenschaftlich, aber schlecht italienische Opernarien singt, kann dies zum eigenen Vergnügen in seiner Freizeit gerne tun. Wer mit Freude den Kochlöffel schwingt, aber nur höchst unterdurchschnittliche Gerichte zaubert, sollte dies auch nicht lassen, wenn es der eigene Magen verträgt und die Gäste nicht fern bleiben. Für das Berufsleben gelten hingegen andere Gesetzmäßigkeiten: Wer von seinem 25. bis zu seinem 65. Lebensjahr – also ein halbes Leben lang – eine bestimmte Tätigkeit ausübt, sollte sich vorab gut überlegen, ob sie zu ihm passt und ob er sie gut beherrscht. Während man es sich im Privatleben eher leisten kann, seine Zeit zu verzetteln, weil es auch einfach mal Spaß und Entspannung bringen kann, sollte man seine beruflichen Ziele mit Leidenschaft und Konzentration verfolgten“, so Zondler.


Dobelli rät dazu, dass eigene berufliche Leben konsequent um den eigenen Kompetenzkreis herum zu organisieren: „Hören Sie auf, sich über Ihre Defizite zu ärgern. Lassen Sie den Salsa-Unterricht sein, wenn Sie zwei linke Füße haben. Hören Sie auf, von einer Künstlerkarriere zu träumen, wenn Ihr Kind nicht unterscheiden kann, ob Sie ein Pferd oder eine Kuh gemalt haben. Und schlagen Sie sich die Restaurantidee aus dem Kopf, wenn Sie schon mit dem Besuch Ihrer Tante überfordert sind.“ Eine einzige Meisterschaft – so der Autor in der NZZ – wiegt tausend Schwächen auf.

Dobelli hält selbst „Besessenheit“ für eine gute Eigenschaft im Beruflichen. Denn nur sie treibe Menschen an, Tausende und Abertausende Stunden in eine Sache zu investieren. Beste Beispiele hierfür seien Bill Gates (Programmieren), Steve Jobs (Kalligrafie und Design) oder Warren Buffett (Investments).

Die Regel des „Fokussierens statt Verzettelns“ gelte nicht nur für Menschen, sondern auch für Unternehmen, meint Zondler: CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt.

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