Saarkonjunktur: Chancen auf Belebung im Frühjahr

Das Stimmungsbild der Saarwirtschaft hat sich im Februar weiter aufgehellt. Das zeigen die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Lageindikator ist um 2,9 Punkte auf 34,4 Zähler gestiegen. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem verbesserte Lageeinschätzungen in Teilen der Industrie. Verbessert haben sich auch die Aussichten für die künftige Geschäftsentwicklung. Der IHK-Erwartungsindikator, der bereits im Vormonat merklich zugelegt hatte, stieg um einen weiteren Punkt auf 7,1 Zähler. Damit erreichte er den höchsten Wert seit dem Juni 2012. „Die Saarwirtschaft befindet sich zwar weiterhin in einer Phase nur mäßigen Wachstums. Die Meldungen der Unternehmen deuten aber auf eine leichte Belebung der Konjunktur in den kommenden Monaten hin. Dafür sprechen unter anderem die Aufwärtsentwicklungen in der Europäischen Union und in den USA. Es bleibt aber abzuwarten, wie nachhaltig diese Trends sind. Vorläufig bleiben wir deshalb bei unserer Prognose von einem Prozent für das Saarwachstum in diesem Jahr.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der Februar-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten derzeit 44 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 47 Prozent mit befriedigend und neun Prozent mit schlecht. Lebhafte Geschäfte melden der Fahrzeugbau, die Medizin-, Mess- und Regeltechnik sowie die Keramikindustrie. Etwas verhaltener laufen die Geschäfte im Ernährungsgewerbe, in der Metallbearbeitung, im Maschinenbau und im Stahlbau. Überwiegend befriedigend ist die Lage in der Elektroindustrie, bei den Gießereien sowie in der Gummi- und Kunststoffindustrie.

Im Dienstleistungssektor berichten 90 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Rund läuft es vor allem in der IT-Branche. Im Handel, bei den unternehmensnahen Dienstleistern sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe ist die Lage durchwachsen.

Weiterhin Entspannung auf dem Arbeitsmarkt

Die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate bleiben von einem verhaltenen Optimismus geprägt. Insgesamt rechnen 12 Prozent der Betriebe mit besseren, 83 Prozent mit gleichbleibenden und fünf Prozent mit schlechteren Geschäften. Mehr Besser- als Schlechtermeldungen kommen vor allem aus der Automatisierungstechnik, der Bauwirtschaft, den IT-Unternehmen und dem Handel.

Im Zuge der konjunkturellen Aufwärtsentwicklung wird auch der Arbeitsmarkt weiter freundlich tendieren. „Per Saldo erwarten wir in diesem Jahr einen Aufbau an Beschäftigung in der Größenordnung von rund 1.000 zusätzlichen Stellen. Diese dürften vornehmlich in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung entstehen“, so Klingen.

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