Auch Edwin Schneider, Vorsitzender des LEADER-Beirats, begrüßte die Gäste und erklärte kurz, wie die Auswahl der Projekte, die schlussendlich gefördert werden, im Hintergrund abläuft. Das Gremium prüft und bewertet stets alle eingereichten Ideen intensiv. Am Ende fiel die Wahl diesmal auf nun 16 Projekte, wie Schneider unterstrich. Welche Vorhaben das Rennen gemacht haben, weil sie die Ziele der Region am besten voranbringen, stellte Dr. Mischak schließlich bei der feierlichen Übergabe der Zuwendungsbescheide vor.
Gut 80.000 Euro für Projekte in der Region
Den Auftakt machte eine Zuwendung in Höhe von rund 7.200 Euro an den Dorfverein Antrifttal-Seibelsdorf. Auf dem bestehenden Spiel- und Freizeitgelände „Gänswiese“ sollen zur Ergänzung des Freizeitangebotes weitere Spielgeräte für Kinder und Jugendliche aufgestellt werden. Mit gut 9.000 Euro sollen dadurch die Bewegungsförderung gestärkt und ein Raum für soziale Interaktion und gemeinschaftliches Miteinander geschaffen werden.
Für knapp 6.000 Euro möchte der Automobil-Club Lauterbach ein weiteres Kart für die Jugendgruppe anschaffen. Denn: Um an weiterführenden Wettbewerben überregional teilnehmen zu können, müssen zwei baugleiche Karts vorgehalten werden. Knapp 4.700 Euro werden dafür aus dem Regionalbudget beigesteuert.
Der Heimat- und Kulturverein Romrod möchte das Backhaus in Romrod reaktivieren und dafür unter anderem Strom in das Gebäude legen. Dadurch soll die Wiederbelebung und nachhaltige Nutzung des historischen Backhauses als Gemeinschaftsort sowie den aktiven Erhalt und die Vermittlung von kulturellem Gut. Dafür investiert der Verein rund 5.200 Euro, wovon knapp 4.200 Euro gefördert werden.
Der Verein KulturSpinnerei Lauterbach möchte unterschiedliche Scanner für den Aufbau eines Archivs für Alltagsgeschichte anschaffen. Dazu soll historisches Foto- und Filmmaterial digitalisiert und archiviert werden, das aus unterschiedlichen Vereinen, Initiativen oder Einzelpersonen zur Verfügung gestellt wird. Durch das Projekt soll das Interesse für die Lokal- und Regionalgeschichte geweckt und entwickelt werden. Die dafür vorgesehenen knapp 4.400 Euro werden durch rund 3.500 Euro aus dem Regionalbudget ergänzt.
Der Kulturverein Mücke hier Mücke plant die Anschaffung eines zulassungsfähigen Bauwagens zur Nutzung für Kleingruppenarbeit, Mitmachangebote, Jugendaktionen sowie Workshopformate. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 8.000 Euro – durch das Regionalbudget gibt es eine Unterstützung von rund 6.300 Euro.
Für knapp 6.000 Euro möchte der Jugendarbeitskreis Feldkrücken eine Küchenzeile für den Jugendraum in Ulrichstein anschaffen. Dieses Vorhaben wird mit fast 4.800 Euro gefördert.
In der Gemeinde Freiensteinau wird für rund 6.700 Euro eine Bank-Tisch-Kombination am Reichloser Teich errichtet, wovon gut 5.300 Euro aus dem Regionalbudget beigesteuert werden.
Der Schlitzerländer Trachten- und Volkstanzkreis möchte den bestehenden Schlitzer Audiowalk um eine zusätzliche Schautafel erweitern, die Informationen zur Schlitzerländer Tracht vermitteln und zugleich die enge Verbindung zwischen der Tracht und dem Verein darstellen soll. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 4.400 Euro, die mit knapp 3.500 Euro gefördert werden.
In Unter-Seibertenrod werden ein Leichtzelt sowie eine Outdoor-Lichterkette für die Dorfgemeinschaft für rund 1.400 Euro angeschafft, was mit gut 1.100 Euro bezuschusst wird.
Der Knuts Hut Club plant die Anschaffung einer mobilen Beleuchtungsanlage für den „Fealler Fasching“. Kostenpunkt: gut 8.500 Euro. Fast 6.900 Euro kommen dabei aus dem Regionalbudget.
Schützenvereine kommen zum Zug
Gleich mehrere Schützenvereine aus dem Vogelsbergkreis rüsten im Bereich Jugendarbeit auf und investieren in die Anschaffung von Lichtgewehren. So zum Beispiel der Schützenverein aus Mücke-Merlau, der rund 9.400 Euro für das Lichtschießen für unter 12-Jährige veranschlagt – gut 7.500 Euro gibt es dafür aus dem Regionalbudget.
Auch die Sportschützen Hopfgarten 1962 möchten ihr Vereinsangebot durch die Gründung einer Jugendgruppe für Sechs- bis Elfjährige erweitern. Die rund 9.100 Euro Anschaffungskosten werden durch rund 7.300 Euro aus dem Regionalbudget ergänzt.
Auch die Schützengilde Homberg an der Ohm möchte drei Lasertrainingssysteme anschaffen, um eine neue Sportart speziell für jüngere Kinder anbieten zu können. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 8.800 Euro, die mit und 7.000 Euro unterstützt werden.
Der Schützenverein Eifa möchte ebenfalls ein neues digitales Angebot für Bambini-, Schüler- und Jugendschützen durch die Anschaffung von drei digitalen Schießanlagen anbieten. Kostenpunkt: knapp 10.000 Euro, wovon knapp 8.000 Euro aus dem Regionalbudget kommen.
Der Schützenverein Heidelbach 1975 möchte zwei leichte Luftgewehre sowie eine Lichtpistole für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und zwölf Jahren anschaffen. Dadurch soll ein niedrigschwelliger Einstieg in den Schießsport ermöglicht werden. Daher investiert der Verein knapp 6.400 Euro, die mit knapp 5.100 Euro aus dem Regionalbudget flankiert werden.
Der Schützen- und Sportverein Stumpertenrod / Köddingen 2001 möchte hingegen sein Angebot von Lichtschießen auf Luftschießen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren erweitern. Dafür sollen Jugendluftgewehre für knapp 8.000 Euro angeschafft, die mit knapp 6.400 Euro gefördert werden.
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