Damit verabschiedet sich Audi komplett vom horizontalen Singleframe, den Frascellas Vor-Vorgänger Walter de Silva entwickelt hatte. „Als der Singleframe auf den Markt kam, gab es im Design eine Phase mit starker Betonung der horizontalen Linien sowie schlank gestalteten Grillstrukturen und Scheinwerfern. Audi hat damals diese Rolle aufgebrochen und mit dem Singleframe eine sehr imposante Front geschaffen.“ Dies sei auch mit dem neuen Gesicht gelungen. „Mit dem Vertical Frame haben wir diese Form nun weiterentwickelt und die Vertikalität noch stärker betont.“
Trotz des gemeinsamen Gesichts behalten die einzelnen Modelle einen individuellen Charakter, verspricht Frascella. „Wir wollen, dass unsere Autos zunächst als Audi identifiziert werden. Aber selbstverständlich braucht jedes Auto seinen eigenen Charakter. Der entsteht durch die Proportionen des Autos, die spezielle Linienführung, das Gesicht und die Augen. All diese Elemente schaffen Unterschiede im Charakter, denn wir wollen keine russischen Puppen. Zunächst muss der Eindruck entstehen, dass es sich um einen Audi handelt, dann soll die Modellreihe erkannt werden.“
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